Tagungshotels und Eventlocations
(BUP) Bundesbauministerin Barbara Hendricks sieht die Baubranche eng mit der Energiewende verbunden. Ansprüche an das Bauen und die Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes seien nur scheinbar unversöhnliche Gegensätze. Planer und Architekten, Bauunternehmer und Baustoffproduzenten hätten sich längst auf die Notwendigkeit energiesparender Gebäude eingestellt, sagte Hendricks heute vor Teilnehmern einer Fachtagung des Bundesbauministeriums im Rahmen der Messe BAU 2015 in München. Als Umwelt- und Bauministerin betrachte sie es als ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, "dass die Wohnkosten bezahlbar bleiben und gleichzeitig der erforderliche Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird". Hendricks gab neue Förderrichtlinien des Bundes für besonders effiziente Neubauten von Schulen, Kitas…
(BUP) Beim Empfang des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) im Rahmen der Internationalen Grünen Woche hat Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, der Biobranche am Freitag eine gutes Zeugnis ausgestellt und die Aussichten für die Zukunft beleuchtet."Die Biobranche ist eine Zukunftsbranche mit außergewöhnlichen Wachstumsraten. Die Umsätze wachsen stetig und Trends wie die Orientierung hin zum Regionalen bieten neue Marktchancen. Dieses enorme Potenzial für die deutsche und europäische Landwirtschaft müssen wir noch stärker nutzen – aus wirtschaftlichem Interesse, aber auch im Interesse eines nachhaltigen Umgangs mit unseren Ressourcen", sagte Schmidt vor den rund 500 Teilnehmern.Mit einem Jahresumsatz von zuletzt 7,5 Milliarden…
(BUP) Zu der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Zwischenlager Brunsbüttel erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:Mit der heute zugestellten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist die Aufhebung der Genehmigung für das Standortzwischenlager Brunsbüttel rechtskräftig. Das Gericht lehnte die Beschwerde des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) auf Zulassung der Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig vom Juni 2013 ab.Weder das ursprüngliche Urteil des OVG Schleswig vom 19. Juni 2013 noch die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes erfolgten wegen einer unzureichenden Sicherheit des Zwischenlagers. Die Gerichte haben sich zur Frage der tatsächlichen Sicherheit etwa gegen Terrorangriffe nicht geäußert. Bemängelt wurde der Umfang der Ermittlungen und Bewertungen im Genehmigungsverfahren.…
(BUP) Mit seiner Exportinitiative Energieeffizienz unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ab sofort die Präsentation von innovativen Leuchtturmprojekten für energieeffiziente Gebäudelösungen "Made in Germany" im Ausland. Nach einer erfolgreichen Pilotphase 2013 im Baltikum und 2014 in Irland wird das Angebot nun sukzessive auf weitere Länder ausgeweitet. Die Bewerbung der Leuchtturmprojekte erfolgt in Form von Objektbesichtigungen, Expertenworkshops und Medienarbeit durch die deutsche Auslandshandelskammer (AHK) vor Ort. Deutsche Unternehmen können innovative und realisierte Projekte direkt der jeweiligen AHK vorschlagen."Gerade im Gebäudebereich können energieeffiziente Technologien weltweit einen wichtigen Beitrag leisten, um den Energieverbrauch zu reduzieren und damit CO2-Emissionen sowie Energiekosten von…
(BUP) Zur Reduzierung des Verbrauchs von Antibiotika in der Nutztierhaltung haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM) von der Bundesregierung die Einrichtung einer zentralen „Bundesagentur Antibiotika“ gefordert. Aufgabe einer solchen Behörde müsse sein, den zu hohen Antibiotika-Einsatz und dessen negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren zu bekämpfen.„In vielen Fällen wirken Antibiotika, die für die Behandlung von Menschen besonders wichtig sind, nicht mehr“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. „Die Abgabe und das Preissystem für in der Tierhaltung eingesetzte Antibiotika müssen dringend neu geregelt werden. Ursache für den zu hohen…
(BUP) Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), ein von der Bundesregierung eingerichtetes Beratungsgremium zu umweltpolitischen Fragestellungen, hat die hohen Einträge von Stickstoffverbindungen in unsere Umwelt in einem diese Woche veröffentlichten Sondergutachten bemängelt. Vor allem die intensive Nutzung der Böden durch die industrielle Landwirtschaft leiste durch massive Düngung den größten Beitrag. Die Emissionen durch Verbrennung von Kohle und Öl, auch im Straßenverkehr, verschärfen das Problem zusätzlich. In der Folge wird unser Grundwasser zunehmend mit Nitrat verunreinigt, was die Gesundheit der Menschen stark belastet und daher unsere Lebensgrundlage existenziell bedroht.Die Europäische Kommission hat das Problem erkannt und Deutschland wegen seiner hohen Nitratwerte im…
(BUP) „Der Aufbruch in die CO2-arme Mobilitätsgesellschaft kann gelingen, wenn wir alle es wirklich wollen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. „Ideen und Innovationen gibt es in Deutschland genug; gemeinsam mit den Menschen, Medien und der Politik ist es zu schaffen.“ Das ist das Ergebnis einer Grundlagenstudie, die das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) für den BEE erstellt hat.Die Studie „Die neue Verkehrswelt. Mobilität im Zeichen des Überflusses: schlau organisiert, effizient, bequem und nachhaltig unterwegs“ wurde in Kooperation mit der Deutschen Bahn, dem Fachverband Biogas und weiteren Fachverbänden erarbeitet und gestern beim BEE-Neujahrsempfang gemeinsam mit Bahnchef Dr.…
(BUP) Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sieht die Entscheidung des EU-Parlamentes für die Vereinfachung nationaler Gentechnik-Anbauverbote mit gemischten Gefühlen. „Es ist bedauerlich, dass durch dieses Regelung ein einheitlich gentechnikfreies Europa wohl in weite Ferne gerückt ist“, so Christoph Raabs, Mitglied des Bundesvorstandes der Ökodemokraten. Der Erlass eines strikten Anbauverbotes für GVO-Pflanzen innerhalb Deutschlands solle nun aber so schnell wie möglich vom Bundeslandwirtschaftsministerium angegangen werden. Zudem müssen alle Anstrengungen unternommen werden, auf EU-Ebene für den Erhalt der Nulltoleranz gegenüber verunreinigtem Saatgut zu sorgen. Bisher darf dieses nicht in den Handel gelangen, und eventuell bereits ausgebrachte Saaten müssen auf dem Acker wieder umgebrochen…
(BUP) Mit einem Solarstromspeicher steht der Strom der eigenen Photovoltaik-Anlagen rund um die Uhr zur Verfügung. So kann man den größten Teil selbst vor Ort verbrauchen. Dies entlastet die Netze, steigert die Unabhängigkeit vom Energieversorger und reduziert die Stromrechnung. In Deutschland sind bereits um die 15.000 dezentrale Solarstromspeicher installiert.Ein Gutteil der verkauften Systeme verwendet klassische Batterien auf Bleibasis, wie sie bereits seit über 100 Jahren in verschiedenen Bereichen angewendet werden. Wachsende Bedeutung erlangen die relativ neuartigen Lithiumspeicher. Wie alle Speichertechnologien namhafter Hersteller sind diese Systeme durch mehrere Sicherheitseinrichtungen geschützt und können über ihre gesamte Lebensdauer sicher und problemlos betrieben werden.Für…
(BUP) Das Bundesumweltministerium fördert ein innovatives Kühlkonzept beim Strangpressen von Aluminiumprofilen mit rund 120.000 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm. Ziel dieses Pilotprojekts der Gerhardi Alutechnik GmbH & Co. KG aus Lüdenscheid ist es, die Material- und Energieeffizienz bei der Herstellung von Aluminiumprofilen zu steigern und dadurch den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren.Bei der Produktion von höherfesten Aluminiumprofilen in einer Strangpresse sind die Erzeugnisse unmittelbar nach dem Verlassen aus der Presse abzukühlen. Um die Kühlung individuell an das einzelne Profil anzupassen, installiert das Unternehmen derzeit eine neue Profilkühlung mit 13 verstellbaren Düsensträngen. Im Vergleich zum klassischen Strangpressprozess mit Wasserkühlung können bei einer…
(BUP) Die Erneuerbaren Energien haben sich im vergangenen Jahr erstmals an die Spitze der Brutto-Stromerzeugung gesetzt und knapp 30 Prozent des Stroms geliefert. „Das ist ein Rekordwert und ein Erfolg für den Klima, Umwelt- und Gesundheitsschutz“, sagte Dr. E. h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE. Die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, würdigte beim BEE-Neujahrsempfang die Fortschritte zu einer „nachhaltigen und grundlegenden Energiewende“.In der Weiterentwicklung des Strommarktdesigns sieht der BEE einen wichtigen Schritt, um den Strommarkt fit für die Zukunft zu machen. Die Flexibilisierung wird im Zentrum der Neuausrichtung des Strommarktes stehen. Der BEE bekräftigt die Notwendigkeit, den neuen Strommarkt durch eine…
(BUP) „Die Unternehmer der Erneuerbare Energien-Branche sind in den vergangenen Jahren ein wichtiger Stützpfeiler des deutschen Mittelstandes und der Industrie geworden“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. Ihr Geschäftsfeld hat sich jedoch in den vergangenen Jahren bedeutend und oft rasant verändert. „Der BEE möchte gerne an der Seite der Unternehmer stehen, wenn der Wind rauer wird, und gemeinsam Lösungen entwickeln.“Falk bekräftigt die bedeutende Rolle der Unternehmer: „Sie haben mehr als 370.000 Arbeitsplätze geschaffen. Sie haben zahlreiche Innovationen hervorgebracht, den Technologiestandort Deutschland gestärkt und dabei den Ausbau der sauberen Energieerzeugung stets vorangetrieben.“ Andererseits stehen sie aber auch vor großen Herausforderungen.…
(BUP) Das Bundesumweltministerium unterstützt die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg bei der Anpassung an den Klimawandel. Die in der Metropolregion zusammengeschlossenen Kommunen wollen in einem gemeinsamen Projekt bereits gewonnene Erkenntnisse zu den Themenfeldern Klimaschutz, Energiewende und Klimaanpassung verknüpfen und damit den Weg zur klimaangepassten Energiewende in der Metropolregion ebnen. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 300.000 Euro. Die beteiligten Kommunen mit insgesamt 3,8 Millionen Einwohnern haben 2011 als erste Metropolregion in Deutschland beschlossen, den Energiebedarf für Strom, Wärme und Mobilität bis zum Jahr 2050 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Energieerzeugung aus Wind, Biomasse, Photovoltaik und Wasserkraft…
(BUP) "Es ist gut, dass mit der Energy Union für Europa ein stabiler und verlässlicher Rahmen für krisenfeste Energieversorgungssicherheit geschaffen werden soll“, sagt BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der Arbeitsgruppe Europa, Rainer Hinrichs-Rahlwes, betont aber: „Dies kann nur dann gelingen, wenn die Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien als Kern der Lösung verstanden wird“. Der BEE hat heute ein Positionspapier an die EU-Kommission übersandt und auf aus seiner Sicht notwendige Prioritäten verwiesen. Das Strategiepapier der EU-Kommission zur Ausgestaltung der geplanten Energy Union wird in den nächsten Wochen erwartet.Die Energy Union war von Donald Tusk, dem Präsidenten des Europäischen Rates, im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise…
(BUP) Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute die dritte Plenarsitzung des Weltbiodiversitätsrats in Bonn eröffnet. Aufgabe des Weltbiodiversitätsrats IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist die wissenschaftliche Politikberatung beim Thema biologische Vielfalt. Bis zum 17. Januar 2015 tagt das mit dem Weltklimarat IPCC vergleichbare Gremium im World Conference Center Bonn (WCCB) im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages.Hendricks: "Wir Politiker brauchen detaillierte Handlungsvorschläge, um den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Denn wie könnten wir, ohne dass der tropische Regenwald CO2 speichert, unser Klima regulieren? Wie könnten wir ohne die Vielfalt genetischer Ressourcen neue Wirkstoffe für Medikamente entwickeln? Und…