Tagungshotels und Eventlocations

BEE begrüßt Grünbuch zum Strommarkt für die Energiewende

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
BEE begrüßt Grünbuch zum Strommarkt für die Energiewende

(BUP) Der Bundesverband Erneuerbare Energie begrüßt, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Strommarkt der Zukunft mit dem heute veröffentlichten Grünbuch in Richtung einer konsequenten Energiewende weiterentwickeln möchte. "In den vergangenen Jahren hat der Strommarkt bereits viele positive Anpassungen vollzogen. Erneuerbare Energien erbringen heute wichtige Systemdienstleistungen und können diese Aufgabe künftig noch deutlich schneller und umfangreicher erfüllen. Eine Voraussetzung dafür ist aber, dass die Regelenergiemärkte stärker für die Erneuerbaren und Speicher geöffnet werden", so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie.

Wie das Grünbuch zeigt, haben wir in Europa derzeit gewaltige Überkapazitäten von etwa 100 Gigawatt, davon allein im für Deutschland relevanten Marktgebiet 60 Gigawatt. "Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgesehene Weiterentwicklung des Energy only-Marktes und einer strategischen Kapazitätsreserve reichen daher vollkommen aus, um langfristig Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Kapazitätsmärkte sind überflüssig und würden Verbraucher und Wirtschaft nur unnötig belasten. Mit Blick auf die Klimaschutzziele Deutschlands müssen nun alte Kohlekraftwerke stillgelegt werden, um diese Überkapazitäten abzubauen", fordert Falk.

Bild: pixabay.com

BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Jens Tartler
Pressesprecher
Invalidenstraße 91
10115 Berlin
Tel.: 030 / 275 81 70-16
Fax: 030 / 275 81 70-20
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesUmweltPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.