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Bundesumweltministerium fördert neues Kühlverfahren in der metallverarbeitenden Industrie

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(BUP) Das Bundesumweltministerium fördert ein innovatives Kühlkonzept beim Strangpressen von Aluminiumprofilen mit rund 120.000 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm. Ziel dieses Pilotprojekts der Gerhardi Alutechnik GmbH & Co. KG aus Lüdenscheid ist es, die Material- und Energieeffizienz bei der Herstellung von Aluminiumprofilen zu steigern und dadurch den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren.

Bei der Produktion von höherfesten Aluminiumprofilen in einer Strangpresse sind die Erzeugnisse unmittelbar nach dem Verlassen aus der Presse abzukühlen. Um die Kühlung individuell an das einzelne Profil anzupassen, installiert das Unternehmen derzeit eine neue Profilkühlung mit 13 verstellbaren Düsensträngen. Im Vergleich zum klassischen Strangpressprozess mit Wasserkühlung können bei einer Durchsatzmenge von 2500 Tonnen pro Jahr circa 78.000 Kilogramm Aluminium und circa 112.500 Kubikmeter Wasser eingespart werden. Außerdem reduziert sich der Bedarf an Strom um ca. 52.500 Kilowattstunden. Daraus ergibt sich eine jährliche Vermeidung der CO2-Emissionen von 29.700 Kilogramm.

Der radiale Abstand und die Winkelstellung zwischen den einzelnen Düsenstöcken und dem Profil kann ebenso optimal eingestellt werden wie der der Wasserdruck, sodass die benötigte Wassermenge sowie die Leistung der Pumpen genauer dosierbar ist. Die näher an der Strangpresse positionierte Kühlkammer führt zu einer Verkürzung der Verschnittlängen.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

Quelle: bmub.bund.de

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