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Fracking stoppen - Keine Erdgas- und Ölförderung auf Kosten des Trinkwassers und der Atemluft / Informations- und Diskussions-Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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(BUP) Unter dem Motto „Fracking stoppen!“ lädt die Bundestagsfraktion DIE LINKE am Freitag, 21. November, in das „Linke Zentrum Bauerweg“ (Bauerweg 41, Elmshorn) zu einer Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ ein. Ab 19 Uhr werden die beiden Bundestagsabgeordneten Cornelia Möhring (stellvertretende Fraktionsvorsitzende) und Hubertus Zdebel (Mitglied im Umweltausschuss des Bundestags) zur aktuellen Diskussion, zu umwelt- und energiepolitischen Fragen rund ums Thema Stellung nehmen. Ergänzt besonders um Informationen zu den Erlaubnisfeldern in Schleswig-Holstein sowie zu möglichen Formen der Gegenwehr wird die Veranstaltung von Hansjürgen Schulze, Mitglied der Aktionsgemeinschaft „Stoppt Fracking im Großraum Kiel – für eine postfossile Zukunft!“ Fragen und eine angeregte Diskussion sind ausdrücklich erwünscht.

In Schleswig-Holstein sind nicht nur der Kreis Pinneberg, sondern viele weitere Gemeinden vom Thema Fracking betroffen. Im Kreis Pinneberg gibt es zwei Erlaubnisfelder für das Fracking, in denen Probebohrungen möglich sind: zum einen „Bramstedt“, das die sogenannte Auenland-Region umfasst, die sich über Teile der Kreise Pinneberg, Steinburg und Segeberg erstreckt, zum anderen „Elmshorn“, das sich bis an Hamburger Randgebiete erstreckt. In beiden Feldern hat ein kanadisches Unternehmen eine Bewilligung erhalten, aber angekündigt, auf die Methode des Fracking verzichten zu wollen.

Die Frage ist, wie verlässlich diese Zusagen sind, wie lange sie halten, angesichts der Profite, die sich viele Unternehmen durch das Fracking erhoffen. Im Kreis wird heiß diskutiert, eine Bürgerinitiative „frackingfreies Auenland“ hat sich gegründet und warnt vor den Gefahren dieser neuen Fördermethode. Und auch der Pinneberger Kreistag hat mit großer Mehrheit eine Resolution gegen das Fracking verabschiedet hat. Aber gerade SPD und CDU zeigen sich auf Bundesebene in dieser Frage wesentlich offener für diese neue Methode, als sie es vor Ort vorgeben. Widerstand gegen das Fracking bleibt also notwendig!
DIE LINKE. Im Bundestag lehnt Fracking ab und will bundesweit das Verbot dieser Fördermethode durchsetzen, im Bündnis mit den lokalen Initiativen vor Ort. Dabei sind nicht nur die Gefahren des Fracking von Belang – Fracking stellt auch keine Lösung für die Energiekrise da, im Gegenteil: Eine nachhaltige Energiewende kann nur erreicht werden auf der Grundlage erneuerbarer Energien und einer Förderung dieser Energiequellen, die auch sozialen Maßstäben gerecht wird.

Lorenz Gösta Beutin
Mitarbeiter Regionalbüro Nord
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Sophienblatt 19, 24103 Kiel
Telefon +49431/5345764
Telefax +49431/5345765
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