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Maßnahmen gegen die Verockerung fortführen – Sanierungsvorhaben langfristig sichern

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(BUP) Die 2013 beschlossenen Sofortmaßnahmen gegen die Verockerung der nördlichen Spreewaldzuflüsse sind weitgehend umgesetzt oder in Realisierung. Dadurch können die Eisenfrachten in den Spreewald deutlich gesenkt werden. „Klar ist aber auch: Die betroffenen Spreezuflüsse sind teilweise immer noch braun“, betont Anke Schwarzenberg. „Im Südraum der Spree oberhalb von Spremberg beginnen vielversprechende Erprobungsmaßnahmen, um den Eintrag von Eisenocker von vorne herein zu vermeiden. In beiden Regionen müssen die Maßnahmen fortgeführt und intensiviert werden, um die Verockerung zu reduzieren – für intakte Fließgewässer und eine gute Lebensqualität der Menschen in der Lausitz.“

Vor einer Entscheidung über die Entsorgung des Eisenschlamms – soweit er nicht verwertet werden kann – sind die Umweltauswirkungen möglicher Einspülungen in den Altdöberner See im Vergleich zur Deponierung gründlich zu prüfen. Eventuelle Einspülungen dürfen auch langfristig kein Risiko für die Gewässerqualität des Sees darstellen.

Voraussetzung  für diese Maßnahmen ist die Fortführung des 2017 auslaufenden Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung zwischen Bund und Ländern“, unterstreicht Ralf Christoffers. Dies stellt die unverzichtbare Grundlage für die Sanierungsmaßnahmen der LMBV dar. Das betrifft die Sicherung und Entwicklung der ehemaligen DDR-Tagebaue. Hier darf es keine Abstriche von Seiten des Bundes geben, wenn über die Fortführung ab 2018 entschieden wird.“

Alexa Lamberz
Pressesprecherin
DIE LINKE Fraktion
im Landtag Brandenburg
Alter Markt 1, 14467 Potsdam
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Telefax 0331 / 966 15 07
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