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(BUP) Mehr als 6.000 Hamburger Haushalten wurde im Zeitraum Juli 2014 bis März 2015 der Strom abgestellt. An bis zu ein Viertel aller Haushalte wurden vom Hamburger Stromgrundversorger, der Vattenfall Europe Sales GmbH, Mahnschreiben verschickt. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/871) hervor. Wie die Zahl der Stromsperren nehmen auch die der Wasser- und Gasabsperrungen nicht ab: Im gleichen Zeitraum wurde insgesamt 269 Haushalten das Gas abgesperrt und 550 Haushalten das Wasser – einen Zehntel davon sogar mehrmals.„Dieses Problem besteht seit Jahren und trotzdem passiert…
(BUP) Die Grünen haben sich in der vergangenen Legislatur-Periode für eine Überarbeitung der Müll-Gebühren im Hafen stark gemacht. Seit heute gilt eine neue Schiffsmüllverordnung: Künftig können Schiffe ohne Zusatzgebühren sechs statt bisher einen Kubikmeter Abfall im Hafen entsorgen. Damit leistet der Hamburger Senat einen wichtigen Beitrag gegen die Vermüllung der Meere. Dr. Anjes Tjarks, Vorsitzender und hafenpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Unsere Meere versinken im Müll. Die Bilder von Inseln aus Plastikflaschen und Fangnetzen hat jeder im Kopf. Mit der Absenkung der Müllgebühren wollen wir in Hamburg einen Beitrag gegen die Verschmutzung der Meere leisten. Künftig kann jedes…
(BUP) Getsern hat die UN-Kulturorganisation Unesco über den Antrag zum Schutz des Great Barrier Reef entschieden und ihre Vorentscheidung bestätigt: Die Unesco äußerte nach wie vor deutliche Bedenken und fordert binnen 18 Monaten von Australien einen Fortschrittsreport ein.Damit reagiert das Welterbe-Komitee auf die geplanten Schutzmaßnahmen im „Reef-2050-Plan“ der australischen Regierung, die mit dem massiven Ausbau der Kohleförderung im Nordosten des Landes das Weltnaturerbe gefährdet. Es kommentiert Sandra Schöttner, Meeresbiologin bei Greenpeace.“Das Welterbe-Komitee hat Australien heute erneut die dunkelrote Karte gezeigt und seine Vorentscheidung zum Welterbe-Status des Great Barrier Reef bestätigt. Das kann nur ein allererster Schritt sein, um den Schutz…
(BUP) Zum Auftakt der 39. Tagung des Unesco Welterbe-Komitees in Bonn appelliert Greenpeace an die Delegierten, das Great Barrier Reef vor Schäden durch Australiens Kohleabbau zu bewahren. Greenpeace-Jugendliche übergeben deshalb heute Abend vor Ort eine internationale Petition zum Schutz des Great Barrier Reef an die Vorsitzende des Welterbe-Komitees, Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU).Die Unesco zeichnete das größte Korallenriff der Erde 1981 zum Weltnaturerbe aus. Seitdem ist bereits die Hälfte der Korallendecke verschwunden – aufgrund von Klimawandel und menschlichem Eingriff. Jetzt riskiert die australische Regierung mit einem gigantischen Kohleprojekt das Überleben des Riffs. „Die Unesco muss sich mit aller Kraft für…
(BUP) In diesen Tagen hat der Hamburger Caritas-Verband den 7500. Stromspar-Check durchgeführt. Die Behörde für Stadt-Entwicklung und Umwelt (BSU) unterstützt seit 2009 von Beginn an die Energieberatung für einkommensschwache Haushalte. Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Die Effizienz des Stromspar-Checks ist für jene Haushalte, die von den Mitarbeitern der Caritas beraten wurden, von hohem Nutzen. Jeder Haushalt spart nach einer Energieberatung durchschnittlich 177 Euro pro Jahr Strom- und Wasserkosten ein. Gleichzeitig wird über die Lebensdauer der jeweiligen Energiespar-Artikel der Ausstoß vieler tausend Tonnen von klimaschädlichem CO2 verhindert.“Maria-Theresia Gräfin von Spee, Caritasdirektorin: „Der Stromspar-Check ist ein erfolgreiches Projekt, von dem…
(BUP) Einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung erwartet eine Bevölkerungsmehrheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt nach ihrem Klimaversprechen in Elmau. In einer repräsentativen Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace sprachen sich 59 Prozent dafür aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2040 die Energiegewinnung aus Kohle aufgibt.„Die meisten Menschen in Deutschland wollen, dass der Klimaschutz vor ihrer Haustür beginnt“, sagt Tobias Riedl, Energieexperte von Greenpeace. „Wenn die Kanzlerin sich beim G7-Gipfel als Klimaschützerin aufspielt, in der nationalen Energiepolitik aber weiter die Interessen der Kohlelobby schützt, macht sie sich zunehmend unglaubwürdig.“Beim G7-Gipfel verkündete die Kanzlerin gemeinsam mit den anderen Staatschefs,…
(BUP) Die Müllverbrennungsanlage in Stellingen wird nicht mehr benötigt. In den vergangenen zehn Jahren konnte das Restmüllaufkommen in Hamburg um rund 100.000 Tonnen reduziert werden. Die Grünen werten dies als positives Signal für eine bessere Recycling-Bilanz der Stadt.Ulrike Sparr, umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Hamburgs Recycling-Offensive zeigt Wirkung: Die Müllverbrennungsanlage in Stellingen wird schlichtweg nicht mehr benötigt. Dies ist ein gutes Zeichen und ein wichtiger Schritt – auch wenn Hamburg beim Thema Recycling noch deutlich aufholen muss. Daran arbeiten wir. Spannend ist, was nun mit dem Gelände passiert. Dort ergeben sich vielversprechende Chancen für modernes Abfallmanagement,…
(BUP) Gestern hat Umweltsenator Jens Kerstan auf dem Rathausmarkt ein Müllauto mit der letzten Fuhre Abfall für die Müllverwertungsanlage Stellinger Moor auf den Weg gebracht. Nach 42 Jahren Betriebsdauer wird das Müllfeuer dort endgültig verlöschen. Hamburg kann die vertraglich gebundene Menge des zur Müllverbrennung anstehenden Abfalls mit diesem Schritt und mit einem 2016 auslaufenden weiteren Vertrag von rund 1 Mio. Tonnen auf gut 600.000 Tonnen senken. Das bietet neue Spielräume, um bei den Themen Müllvermeidung und Recycling deutliche Fortschritte zu machen – wenn die Hamburgerinnen und Hamburger Abfälle vermeiden und das Angebot der Stadtreinigung zur Wertstofftrennung stärker als bisher nutzen.…
(BUP) Heute hat Umweltsenator Kerstan das Gewinner-Team rund um den „Planten un Blomen“-Ausbau vorgestellt. Das Berliner Büro POLA konnte mit seinem Entwurf überzeugen. Die Grünen hatten im Dezember 2014 vorgeschlagen, die Marseiller Straße – die durch den CCH-Umbau überflüssig wird – durch Grünflächen zu ersetzen.Dr. Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Unsere Grüne Idee nimmt jetzt konkrete Züge an. Im Herzen von Hamburg weichen Beton und Asphalt einem Hektar neuer Grünfläche. Die Pläne der Berliner Landschaftsarchitekten ermutigen dazu, die bisher getrennten Teile von Planten un Blomen zu vereinen, den Dammtorbahnhof aufzuwerten und attraktive Verbindungen für den Radverkehr durch…
(BUP) Nach dem ersten Sommer-Wochenende des Jahres häufen sich die Klagen über die Vermüllung öffentlicher Grünanlagen in Hamburg. Erneut erweist sich die Abschaffung des Bezirklichen Ordnungsdienstes (BOD) durch die SPD als kapitaler Fehler. Inzwischen räumen selbst Vertreter der Stadt ein, dass sie derzeit keine Möglichkeit haben, der Vermüllung effektiv entgegenzutreten. Die von der SPD vor der Bürgerschaftswahl eingeführten ‚WasteWatcher‘ stellen sich als vollkommen wirkungslos heraus. Die CDU wiederholt vor diesem Hintergrund ihre Forderung nach der Wiedereinführung des Bezirklichen Ordnungsdienstes in Hamburg. Dazu erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Kaum scheint in Hamburg für zwei Tage die Sonne, schon gleichen…
(BUP) In zentralen Wassersystemen geht für die ständige Bereitstellung von warmem Wasser oft mehr Energie verloren als für das tatsächlich gezapfte Warmwasser. Weil der Aufwand für die sogenannte Zirkulation nicht gesondert erfasst wird, unterschätzen ihn viele Verbraucher. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt Hauseigentümern, die Energieverluste ihres Warmwasser-Zirkulationssystems genau zu prüfen und zu verringern.In älteren Zirkulationsleitungen kreist das warme Wasser nach dem Schwerkraftprinzip ohne elektrische Pumpe. Da warmes Wasser leichter als kaltes ist, funktioniert dieser Kreislauf, weil das Warmwasser im System ständig deutlich abkühlt. "Der Komfort, bei dem das kalte Wasser fortwährend neu erwärmt werden muss, kann in einem Einfamilienhaus…
(BUP) Um das 2-Grad-Klimaziel noch einzuhalten, müssen die G7-Staaten ihren Ausstoß von Treibhausgasen rasch und deutlich senken. Dazu müssen sie die besonders klimaschädliche Kohleverstromung deutlich reduzieren. Dies zeigen Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace zum heutigen Beginn des G7-Gipfels.Auf ihren Anteil an der Weltbevölkerung umgelegt, stehen den G7-Staaten noch etwa zehn Prozent des globalen CO2-Budgets (565 Milliarden Tonnen) zu, das noch in die Atmosphäre gelangen darf. Auf Basis ihrer jüngsten Jahresemissionen werden die G7-Staaten dieses anteilige CO2-Budget von 60 Milliarden Tonnen in weniger als sieben Jahren aufgebraucht haben. „Wenn die G7 weiter Anspruch auf eine Führungsrolle in der Welt erheben wollen, müssen…
(BUP) Die rot-grüne Koalition wird noch vor der Sommerpause einen Stromnetzbeirat einrichten. Einen entsprechenden Antrag hat sie zur heutigen Bürgerschaftssitzung eingereicht. Mit dem Beirat setzt die Koalition den Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit weiter um. Ulrike Sparr, umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Das Stromnetz gehört der Stadt und damit den Hamburgerinnen und Hamburgern. In der Umsetzung des Volksentscheids war und ist uns Grünen Beteiligung und Transparenz besonders wichtig. Das erfüllen wir jetzt mit der Schaffung des Stromnetzbeirats. Dieses Gremium versammelt alle wichtigen Akteure in Sachen Netzerückkauf – von der Initiative 'Unser…
(BUP) Rot-Grün beantragt in der heutigen Bürgerschaftssitzung die Einrichtung eines politischen Stromnetzbeirates bei der Stromnetz Hamburg GmbH. Mit diesem Beirat wird neben den bereits bestehenden und etablierten Kontrollgremien in den Öffentlichen Unternehmen Hamburgs eine zusätzliche Instanz mit fragwürdiger Zusammensetzung und weitreichenden Informations- und Einsichtsrechten geschaffen. Dabei sollen insbesondere die Akteure des Volksentscheides „Unser Hamburg – Unser Netz“ eingebunden werden. Dazu erklärt Stephan Gamm, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der rot-grüne Senat baut mit dem politischen Stromnetzbeirat zweifelhafte Parallelstrukturen bei der Stromnetz Hamburg GmbH auf. Diese schwächen das Unternehmen statt es zu stärken. Das Ziel, die Fortentwicklung des Hamburger Stromnetzes…
(BUP) Die Bundesregierung tut zu wenig, um die Bevölkerung vor den Gesundheitsrisiken durch Quecksilberemissionen zu schützen. Vor der Entscheidung über künftige europäische Grenzwerte für Kohlekraftwerke unterstützt die Bundesregierung den schwachen EU-Vorschlag.Demnach dürften Braunkohlekraftwerke, die in Deutschland die Hälfte der Quecksilberemissionen verursachen, künftig zehn Mal mehr Quecksilber ausstoßen als bereits heute technisch möglich ist. Aktuell erlaubt die Bundesregierung Kraftwerksbetreibern sogar Emissionen, die um das 30-fache über dem Stand der Technik liegen. Dabei bestätigt eine neue Greenpeace-Studie „Quecksilber: Die unterschätzte Gefahr“, das Gesundheitsrisiko auch für Menschen in Deutschland. Das giftige Schwermetall steht im Verdacht, die Risiken für Herzinfarkte, Krebs- und Alzheimer-Erkrankungen zu…