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(BUP) „Keine Geschäfte mit Walfängern“ fordern heute Morgen 15 Greenpeace-Aktivisten an der Firmenzentrale der Fischmanufaktur „Deutsche See“.Die Umweltschützer haben eine stählerne Walskulptur mit der Aufschrift „Save the whales“ vor dem Gebäude aufgebaut und informieren die Mitarbeiter. Das Kunstwerk ist vier Meter hoch, 2,5 Meter breit und wiegt 8,7 Tonnen. Anlass für den Protest sind die Verbindungen von Deutsche See zum isländischen Walfang: Der größte deutsche Fischimporteur bezieht Fisch von dem isländischen Fischereiunternehmen „HB Grandi hf“, das personell und über Kapitalanteile mit der Walfangfirma „Hvalur hf“ verknüpft ist. (http://www.greenpeace.de/walfang)„Deutsche See hat 2010 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten – und finanziert gleichzeitig den…
(BUP) Mitte Juli hatte der russische Frachter „Sheksna“ 390 Tonnen „radioaktiver Stoff mit geringer spezifischer Aktivität“ im Hamburger Hafen gelöscht, vier Container mussten über Tage zwischengelagert werden, weil Sicherheitsvorgaben nicht erfüllt waren. Nun hat eine Schriftliche Kleine Anfrage (Drs. 20/12462) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft ergeben, dass die „Sheksna“ regelmäßig Atomfracht in die Hansestadt bringt. „Das überrascht mich nicht, wohl aber die hohe Zahl der Beanstandungen dabei und der eher laxe Umgang damit“, erklärt dazu Dora Heyenn, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion. So wurde von 2012 bis 2014 fast die Hälfte der kontrollierten Transporte auf der Sheksna beanstandet,…
(BUP) In der Binnen- und Außenalster ist es – bedingt durch die warmen Temperaturen – in den letzten Tagen zu starkem Algenwachstum gekommen. Besonders auffällig sind die blau-grün schimmernden Cyanobakterien. Einige dieser so genannten Blaualgen können in höheren Konzentrationen bei Mensch und Tier zu Beschwerden führen. Die Messwerte der Alster liegen aktuell über dem Warnschwellenwert des Umweltbundesamtes von 40 Mikrogramm pro Liter (µg/l) Chlorophyll.Bei den in der Alster vorkommenden Blaualgen handelt es sich überwiegend um Arten, die Microcystin bilden können. Dieses Toxin kann bei empfindlichen Personen zu Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen führen. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Beim…
(BUP) Wie geplant hat die Hamburg Port Authority (HPA) Anfang Juli mit den Bauarbeiten zur Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona begonnen. Am 23. Juli erfolgte nun der erste Rammschlag. Für den Bau der Anlage hat die HPA einen Zuschuss der Europäischen Union in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro erhalten. Insgesamt wird die neue Landstromanlage rund 10 Millionen EUR kosten und soll im Sommer 2015 fertiggestellt werden. Für die Nutzung der Landstromanlage ist der Bezug von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen vorgesehen.In der Regel schalten Kreuzfahrtschiffe am Liegeplatz ihre Antriebsmotoren ab, nutzen dafür aber zusätzliche Dieselmotoren, um die schiffseigenen Anlagen mit…
(BUP) Am Montag ist ein weiterer geheimer und problematischer Atomtransport über den Hamburger Hafen gegangen. Für vier der insgesamt 17 Container mit Uranerzkonzentrat aus Kasachstan mit Ziel Frankreich war die Zulassung abgelaufen, die Wasserschutzpolizei untersagte den Weitertransport. Die Container mit dem radioaktiven Material blieben am Süd-West-Terminal zurück. „Das darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden! Wir werden jetzt mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage genauere Informationen zu diesem Vorfall erfragen“, erklärt dazu Dora Heyenn, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, die diese Transporte seit Jahren kontinuierlich beobachtet. „Ich hatte ja schon im Mai befürchtet, dass es…
(BUP) In Hamburg wird weiter weniger für die Unterhaltung des Straßengrüns ausgegeben als in anderen Städten. Durchschnittlich geben die Städte laut Kommunaler Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) zur Pflege eines Quadratmeters Grün durchschnittlich 2 Euro aus, in Lübeck sogar 3,66 und in Hamburg sind es nur 23 Cent. Immer mehr sogenannte "Guerilla-Gärtner" bepflanzen und pflegen in Hamburg öffentliche Flächen und sagen damit dem wuchernden Unkraut auf Verkehrsinseln und Grünstreifen den Kampf an. Für die Pflege des Straßenbegleitgrüns ist eigentlich die Stadt verantwortlich. Dazu erklärt Birgit Stöver, umweltpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Es ist traurig, dass der SPD-Senat für Hamburg als "Grüne Metropole…