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31 Jahre Tschernobyl-Katastrophe: Atomenergie endgültig stoppen - Energiewende weiter voranbringen

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31 Jahre Tschernobyl-Katastrophe: Atomenergie endgültig stoppen - Energiewende weiter voranbringen Angela Dorn - angeladorn.de
(BUP) Die GRÜNEN im Landtag erinnern anlässlich des Jahrestags der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 31 Jahren daran, dass die Risiken der Atomenergie nicht durch den Menschen beherrschbar sind und die Energiegewinnung aus Atomkraft endgültig gestoppt werden muss. „Das Reaktorunglück am 26. April 1986 in Tschernobyl ist eines der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Das muss uns eine ständige Mahnung sein, die Atomkraft zu beenden und die Energiewende zu Sonne, Wind und anderen sauberen Energiequellen in Hessen, Deutschland und weltweit voranzubringen“, erklärt Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Wir GRÜNE kämpfen seit unserer Gründung gemeinsam mit vielen Initiativen und Akteuren gegen Atomkraft und werden uns weiter für eine endgültige Wende weg von Atomstrom und hin zum Gelingen der Energiewende einsetzen. Denn wir müssen die Ursache von Katastrophen wie Tschernobyl bekämpfen, damit wir nicht später mit den Folgen eines solchen Super-GAU`s zu kämpfen haben“

„Dieser Kampf ist noch lange nicht gewonnen, auch wenn die Jahre der letzten deutschen Atomkraftwerke (AKW) gezählt sind. Denn mit dem Ende der Atomkraft in Deutschland ist noch keine Energiewende für Mensch und Umwelt vollzogen“, so Dorn. Deutschland werde zwar bis 2022 aus der Atomkraft aussteigen, jedoch müsse die Stilllegung der deutschen Atomreaktoren mit einem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien und einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz einhergehen. „Hessen als wirtschaftsstarkes Bundesland hat eine wichtige Vorbildfunktion. Andere Länder werden unserem Beispiel jedoch nur folgen, wenn die Energiewende hier gelingt und dabei auch ökonomisch ein Erfolg ist“, betont Dorn.  „Hier in Hessen zeigen wir, wie der Atomausstieg funktionieren kann: der Rückbau der abgeschalteten AKWs in Biblis macht gute Fortschritte. Der Reaktorblock A ist seit November 2016 kernbrennstofffrei und die Genehmigung für den Rückbau der Blöcke A und B wurde im März 2017 erteilt. Für uns GRÜNE ist damit klar: der Ausstieg aus der Atomkraft ist unumkehrbar.“

Die Energiewende in Hessen sei insgesamt auf einem guten Weg. Dies zeigten die aktuellen Rekordzahlen beim Zubau in der Windkraft. Im Jahr 2016 seien erstmals 112 Windkraftanlagen mit mehr als 300 Megawatt Leistung neu installiert worden und es wurden weitere 178 Windkraftanlagen genehmigt. Diese können zukünftig eine Gesamtleistung von 550 Megawatt Strom erzeugen. Darüber hinaus sei im Bereich Energieeffizienz einiges bewegt worden, wie die hessische KWK-Initiative oder auch die Beratung für Unternehmen in Hessen. „Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Unser Ziel ist es, den Energieverbrauch weiter deutlich zu senken, damit Strom aus Atomenergie letztlich überflüssig ist“, so Dorn abschließend.

Quelle: gruene-hessen.de/landtag

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