Grüne: Kassel ist Vorreiter mit zukunftsweisendem Beschluss zu rußarmen Baumaschinen

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(BUP) „Die Stadt Kassel gehört zu den Vorreitern bei den Aktivitäten zur Luftreinhaltung“, so Eva Koch, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Kasseler Rathaus. „Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion  bestätigt, dass wir im letzten Jahr mit unserer Initiative zur Rußminderung bei Baumaschinen einen richtungsweisenden Antrag beschlossen haben“, so die grüne Umweltpolitikerin.

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom März 2013 fordert, bei städtischen Aufträgen nur noch Baumaschinen mit Rußpartikelfiltern einzusetzen. Die Bundesregierung hatte auf eine kleine Anfrage der Grünen erklärt, die Feinstaub-Belastung der Luft in Großstädten sei zu einem erheblichen Anteil auf den Betrieb von Raupen, Radladern oder Baggern zurückzuführen. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes können bis zur Hälfte der städtischen Feinstaub-Emissionen aus dem Verkehr auf solche Baumaschinen zurückgehen. Feinstaub kann Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs verursachen und gilt deshalb als erhebliches Gesundheitsrisiko.

„Mit unserer Initiative wollen wir die Gesundheit der Kasseler Bürgerinnen und Bürger schützen, aber auch die der Beschäftigten, die diesen Abgasen in besonderem Maße ausgesetzt sind“, so Koch. Derzeit werde von der Verwaltung in enger Abstimmung mit der Bauindustrie ein konkreter Umsetzungsvorschlag erarbeitet. Damit ist die Stadt Kassel aus Sicht der Grünen auf einem guten Weg zur Verbesserung der Luftqualität.

Arne Träger
Fraktionsgeschäftsführer
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
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