Grüne wollen ‚Fracking light‘ über den Bundesrat ermöglichen

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(BUP) Zu den Bundesratsinitiativen der Grünen-Umweltministerinnen und -Umweltminister von Hessen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Niedersachsen erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Was die GRÜNEN hier einführen wollen, ist Fracking light. Mit den Bundesratsinitiativen der Grünen Umweltministerinnen und Umweltminister würde Fracking für die Erdgasförderung nicht verboten. Ziel der Initiativen ist es, dass Bergrecht und das Wasserhaushaltsgesetz so zu ändern, dass Fracking in Deutschland reguliert durchgeführt werden kann.“

Diese Bundesratsinitiativen würden lediglich die Bedingungen beschreiben, unter denen zukünftig gefrackt werden könne. Fracking im Sandstein würde problemlos möglich und Fracking in Schiefergestein solle ohne ‚umwelttoxische Substanzen‘ ermöglicht werden. Gasförderung auch ohne den Einsatz ‚umwelttoxischer Substanzen‘ hätten weitgehend dieselben hohen Umweltrisiken, wie Fracking mit umwelttoxischen Substanzen, so Schott.
„Die vier Bundesländer und ihre Umweltminister von den Grünen liegen auf der Pro-Fracking-Linie von Bundeswirtschaftsminister  Gabriel und der Bundesumweltministerin Hendricks (beide SPD).

Für DIE LINKE steht fest: Die Förderung von Schiefergas durch Fracking, mit den bekannten Gefahren durch giftige Lagerstädtenwässer, den Entsorgungsproblemen und der miserablen Klimabilanz, muss verboten werden. Das machen weder die Grünen, noch die SPD.“

Thomas Klein
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
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65183 Wiesbaden
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