Landesregierung versagt beim Tierschutz

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(BUP) Anlässlich des jetzt vorgestellten Jahresberichtes 2013 der Landesbeauftragten für Tierschutz in Hessen, Dr. Madeleine Martin, erklärt Barbara Cárdenas, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Der Jahresbericht der engagierten Tierschutzbeauftragten verdeutlicht vor allem eines: Beim Tierschutz in Hessen gibt es noch viel zu tun. Viele sinnvolle und umsetzbare Vorschläge wurden von der Landesregierung leider nicht aufgegriffen. Niedersachen und NRW sind in vielen Aspekten fortschrittlicher.“

Zum Beispiel sei es dringend notwendig, ein hessisches Konzept zur Förderung tierversuchsfreier Forschung zu erarbeiten. Aber auch für landwirtschaftliche Nutztiere seien bisher keine besseren Zeiten angebrochen:  Die quälenden „körperlichen Anpassungen“ an ihre Haltungssysteme wie Schnabelkürzen und Schwanzamputationen – in vielen Fällen sogar ohne Betäubung -  würden von der Linksfraktion abgelehnt. Cárdenas: „Wir fordern stattdessen eine Anpassung der Haltungssysteme an die Bedürfnisse der Tiere. Auch die Tötung männlicher Eintagsküken in der Legehennenproduktion aus rein ökonomischen Gründen ist unverzüglich zu stoppen. Zu dieser Forderung haben wir kürzlich einen Antrag im Landtag eingebracht.“ Nun sei die schwarz-grüne Landesregierung gefordert, endlich tätig zu werden, um das vielfältige Leiden der Tiere in hessischen Ställen und Laboren zumindest zu vermindern.

Bernd Schmid
Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit  
Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3  
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