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Landwirtschaftsministerin Priska Hinz zeichnet beste hessische Imkerinnen und Imker aus

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Landwirtschaftsministerin Priska Hinz zeichnet beste hessische Imkerinnen und Imker aus Priska Hinz - umweltministerium.hessen.de - HSTK - HMUKLV
(BUP) „Bienen liefern ein hochwertiges und köstliches Naturprodukt, den Honig. Aber sie leisten noch viel mehr: Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und tragen damit zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Umso wichtiger ist daher die Arbeit der hessischen Imkerinnen und Imker. Zugleich sind sie Botschafterinnen und Botschafter für die Bedeutung und den Erhalt der Biodiversität“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in ihrer Begrüßung zum 8. Hessischen Honigtag in Hüttenberg, zu dem der Landesverband Hessischer Imker e.V. eingeladen hatte. Neben Fachvorträgen zum Thema Honig wurden außerdem die Preisträger der hessischen Honigprämierung 2016 ausgezeichnet.

„Die Imkerinnen und Imker hatten in diesem Jahr nicht nur mit der schlechten Witterung im Frühsommer und einem Ernteausfall zu kämpfen, weil die Bienen den Honig als Nahrungsquelle selbst benötigten. Auch die Varroamilbe setzt den Bienenvölkern weiterhin zu. Darum fiel die Ernte insgesamt unterdurchschnittlich aus“, so die Ministerin. „Umso wichtiger ist es sicher zu stellen, dass wir in Hessen einen vielfältigen Pflanzenbau mit blühenden Kulturen vom Frühjahr bis in den Herbst vorhalten können, der das Nahrungsangebot der bestäubenden Insekten sichert.“

Kampagne „Bienenfreundliches Hessen“

Die hessische Landesregierung setzt sich nicht nur durch die Umsetzung der hessischen Biodiversitätsstrategie für den Schutz und den Erhalt der Artenvielfalt und damit auch der Nahrungsquelle für Bienen und anderen Bestäuber ein. Über das hessische Agrarumweltprogramm – HALM – schafft sie einen wichtigen Anreiz für Landwirtinnen und Landwirte, ihre bewirtschafteten Flächen besonders bienenfreundliche zu gestalten. „Das Programm ist gut angelaufen – aber es gibt trotzdem noch viel zu tun. Darum arbeitet das Umweltministerium gerade gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaft und mit Imkerinnen und Imkern an einer landesweiten Kampagne, die speziell auf die Bedeutung der Bienen und ihrer Funktion aufmerksam macht und der Bevölkerung ganz konkret mitteilt, wie sie den Bestäubern helfen kann“, kündigte Hinz an. Unter dem Motto „Bienenfreundliches Hessen“ werden im kommenden Jahre zahlreiche Aktionen stattfinden. „Wir wollen vor allem sensibilisieren und aufklären – für Bienen, für Blüten und für den Erhalt unserer Pflanzen- und Tierwelt“, sagte die Ministerin.

„Auch die Honigprämierung ist ein wichtiger Baustein für die Vermittlung: Nach objektiven Kriterien geprüfter Honig zeigt den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was für ein wertvolles Naturprodukt sie vor sich haben. Zugleich können die Imkerinnen und Imker den eigenen Honig besser vermarkten“, sagte Landwirtschaftsministerin Hinz. „Obwohl das Honigjahr 2016 durch niedrige Erträge gekennzeichnet war, wurde bei den eingereichten Honigen eine gute Qualität erzielt“, sagte Hinz.

Ausgezeichneter Honig aus Hessen

Fast 9.000 hessische Imkerinnen und Imker in 163 Ortsvereinen waren aufgerufen, an der Honigprämierung teilzunehmen und ihren Honig einzureichen, 170 nahmen teil. Für die Untersuchung der Honige wird ein bundesweit einheitliches Prüfschema des Deutschen Imkerverbunds zu Grunde gelegt. Es geht zum einen um Sauberkeit, Konsistenz, Geruch und Geschmack und zum anderen um eine chemisch-physikalische Analyse zum Wassergehalt und Rückständen von Pflanzenschutzmitteln. 119 Imkerinnen und Imker – das entspricht 70 Prozent – werden mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille des Deutschen Imkerbundes ausgezeichnet. Sie dürfen ihren Honig im Glas des Deutschen Imkerbundes verkaufen.

Den fünf besten mit Gold prämierten Imkerinnen und Imkern bekamen von Manfred Ritz, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Hessischer Imker, der Honigkönigin Lara Katharina I. und von  Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in Hüttenberg Medaillen übergeben. Die zwei besten der Prämierten erhielten zusätzlich  jeweils eine Ehrenmedaille der hessischen Landesregierung in Silber bzw. Bronze. Bei der diesjährigen Honigprämierung wurden Heike und Frank Leonhard (Frankfurt) mit der Staatsmedaille in Silber und Harry Kopp (Darmstadt) mit der Staatsmedaille in Bronze geehrt. Außerdem übergab Ministerin Hinz dem Bienenzuchtverein Hüttenberg eine Zuwendung aus den Lotto-Tronc-Mitteln in Höhe von 500 Euro.

Quelle: umwelt.hessen.de

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