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Weltzirkustag: Nilpferde, Großbär oder Elefant gehören nicht in die Manege – Bund muss Worten Taten folgen lassen

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Weltzirkustag: Nilpferde, Großbär oder Elefant gehören nicht in die Manege – Bund muss Worten Taten folgen lassen Ursula Hammann - gruene-hessen.de
(BUP) Anlässlich des Weltzirkustages fordern die GRÜNEN im Landtag die Bundesregierung auf, der beschlossenen Bundesratsinitiative zum Verbot von bestimmten Wildtieren im Zirkus endlich Taten folgen zu lassen. „Tanzende Bären oder Elefantenparaden in der Manege, kleine Ställe und Transport in schmalen Wägen für die Reise zum nächsten Auftrittsort: Zirkus bedeutet gerade für große Wildtiere Stress und ist alles andere als artgerecht“, betont Ursula Hammann, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Unsere hessische Bundesratsinitiative zum Verbot von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nilpferden und Nashörnern im Zirkus hat von den anderen Bundesländern große Zustimmung erhalten. Das ist jetzt zwei Jahre her. Zum Schutz der Tiere muss die Bundesregierung jetzt endlich handeln und den Bundesratsbeschluss umsetzen.“

Die GRÜNEN betonen, dass eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung dieser Wildtierarten im laufenden Zirkusbetrieb praktisch nicht möglich sei. „Die Tiere werden in deutlich kleineren Gehegen gehalten als sie zum Beispiel für Zoos vorgeschrieben sind und reagieren mit Verhaltensstörungen. Ausbruchssichere Gehege am Gastspielort können die Zirkusse nicht wirklich gewährleisten, deswegen sind Unfälle keine Seltenheit. Die neue Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner muss jetzt handeln, um das Leid der Tiere beenden aber auch um die Öffentlichkeit zu schützen“, erklärt Hammann. „Zirkus ist gerade für Kinder immer wieder ein tolles Erlebnis. Clowns, Jongleurinnen und Jongleure, Akrobatinnen und Akrobaten begeistern jung und alt. Ein tolles Zirkuserlebnis muss nicht von Tierquälerei getrübt werden.“

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag

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