Windkraft-Ausbau: Vorranggebiete in Nord- und Osthessen bringen die Energiewende voran

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Windkraft-Ausbau: Vorranggebiete in Nord- und Osthessen bringen die Energiewende voran Angela Dorn - angeladorn.de
(BUP) Aus Sicht der GRÜNEN im Landtag ist der von der Regionalversammlung Nordhessen beschlossene Teilregionalplan Energie ein wichtiger Schritt, um die Energiewende in Hessen voranzubringen. „Für die Abkehr von der hochriskanten Atomkraft und den fossilen Energieträgern, die das Weltklima gefährlich anheizen, ist in Hessen die Windkraft ein wichtiger Bestandteil“, erklärt Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. „Dass in Nord- und Osthessen zwei Prozent der Fläche als Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen werden, bringt uns den ambitionierten Zielen näher, die wir uns gemeinsam mit unserem Koalitionspartner gesetzt haben.“

„Wir erhoffen uns von den Vorranggebieten nun einen zügigen Ausbau, weil viele der Abwägungen, die bisher mühsam für jedes einzelne Projekt getroffen werden mussten, hier schon vorweggenommen wurden“, so Dorn weiter. „Insbesondere die Rücksichtnahme auf den Natur- und Umweltschutz im Nationalpark Kellerwald-Edersee, im Biosphärenreservat Rhön und in Naturschutzgebieten ist durch den Regionalplan gewährleistet.“

Hessen habe sich bereits im Vergleich der Bundesländer beim Windenergieausbau für 2015 um zwei Plätze von Platz 9 auf Platz 7 nach oben gearbeitet. „Seit wir in Hessen mitregieren, sind 160 neue Windräder entstanden, die installierte Leistung wuchs damit um mehr als 40 Prozent.. Weitere rund 500 Anlagen sind derzeit im Genehmigungsverfahren. Die Energiewende in Hessen hat Fahrt aufgenommen – nun müssen wir hoffen, dass diese sehr gute Entwicklung nicht vom Gegenwind aus Berlin gebremst wird. Das im Bund beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 gefährdet besonders die hessischen Energieziele. Letztlich bleibt abzuwarten, wie sich die vielfältigen Veränderungen des EEG auf Hessen auswirken. Wir werden im Bund weiter für bessere Rahmenbedingungen kämpfen.“

Quelle: gruene-hessen.de

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