Warnung

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(BUP) Auf Grund der aktuellen Berichterstattung erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, dass durch die hohe Biberpopulation zunehmend die öffentliche Sicherheit in Mecklenburg Vorpommern gefährdet wird. „Gerade in hochwassergefährdeten Gebieten der Elbe, Warnow, Peene und Trebel kommt es zu erheblichen Problemen. So werden Bahnanlagen und Deiche unterhöhlt, wasserwirtschaftliche Anlagen, wie Staue und Wehre zerstört, landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nutzflächen überflutet. Aufgrund des hohen europäischen Schutzstatus des Bibers sind Eingriffe in den Biberbestand grundsätzlich verboten. Im gesamten Land haben sich aber die Nutzungskonflikte aufgrund der positiven Bestandsentwicklung des Bibers in den zurückliegenden Monaten gehäuft. Aufgrund der hohen Fallzahlen sind die…
(BUP) Der Landesvorsitzende und energiepolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV, Johann-Georg Jaeger, erklärt zu den weiter ansteigenden Netzentgelten und Stromkosten: "Die Energiewende gibt es nicht umsonst, lässt sich aber deutlich preiswerter organisieren. Auf Initiative der Grünen Landtagsfraktion hatte der Landtag in der letzten Legislaturperiode einen einstimmigen Beschluss für bundeseinheitliche Netzentgelte gefasst. Bundeseinheitliche Netzentgelte würden nicht etwa nur die östlichen Bundesländer entlasten, sondern vor allem die Menschen, die in den ländlichen Räumen leben.Einer der Hauptgründe für die hohen Netzentgelte ist neben dem notwendigen Netzausbau vor allem das 'Verstopfen' der Netze mit Kohlestrom. Dabei brauchen wir nicht den Kohlestrom an sich,…
(BUP) Zu den bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung, den Windkraftausbau in allen nördlichen Bundesländern - darunter auch Mecklenburg-Vorpommern - durch die Einstufung als sogenanntes Netzausbaugebiet stark zu begrenzen, erklärt Johann-Georg Jaeger, Grüner Energieexperte:„Statt die zur Erreichung der Klimaschutzziele dringend benötigte Windstromproduktion weiter auszubremsen, ist es höchste Zeit, die bereits vorhandenen Lösungen für die sinnvolle Vor-Ort-Nutzung von Stromspitzen endlich zu forcieren. Durch die Umwandlung von Strom in Wärmeenergie (Power-To-Heat) kann das Stromnetz entlastet und der erneuerbare Strom als lokale Zusatzheizung verwendet werden. Dies fördert zusätzlich die Energiewende im Wärmebereich und damit den Nutzen der Erneuerbaren Energien für das Gesamtsystem.Zur Integration von…
(BUP) Die deutschen Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Dorsch aus der Ostsee ziehen als 2016. Im Westen sinkt die Fangmenge um 56 %, in der östlichen Ostsee um 25 %. Darauf haben sich am späten Montagabend die Fischereiminister der EU-Staaten in Luxemburg geeinigt.„Die langen Verhandlungen zeigen, dass sich die Beteiligten die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Sie wird dazu beitragen, dass sich die Bestände erholen können und berücksichtigt das berechtigte Interesse der Fischerei auf eine wirtschaftliche Perspektive. Wo es keinen mehr Fisch gibt, lässt sich auch kein Geld mit ihm verdienen. Bestandsschutz und wirtschaftliche Interessen sind hier untrennbar…
(BUP) In ihren Koalitionsverhandlungen haben SPD und CDU eine neue Regelung in der Tierhaltung vereinbart, die künftig Betriebe von Förderungen ausschließt, die mehr als zwei Großvieheinheiten pro Hektar halten. Dazu erklärt die agrarpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV, Claudia Schulz:"Auch in der Landwirtschaft bleiben die Koalitionäre bei kleinstmöglichen Schritten. Die Begrenzung auf zwei Großvieheinheiten pro Hektar wird uns beim Tierschutz nicht viel weiterhelfen. In Mecklenburg-Vorpommern verfügen Betriebe mit Tierhaltung oft auch über viel Fläche. Diese Fläche wird überwiegend für den Marktfruchtanbau genutzt und nur selten für den Auslauf oder Weidegang der Tiere. Das heißt, nicht alle angerechneten Flächen werden…
(BUP) Die Sturmflut am 05. Oktober 2016 an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns war nach Einschätzung der Experten aus dem Landwirtschafts- und Umweltministerium ein „ganz normales Ereignis“, wie es jedes Jahr vorkommt. Die Wasserstände bei diesen laut Fachsprache „einjährigen Ereignis“ stiegen um etwa 1 Meter über die normalen Wasserstände, was der Alarmstufe 1 entspricht.„Auch wenn die bis zu 2 Meter hohen Wellen und der starke Sturm an bestimmten Stellen das subjektive Empfinden einer gefährlichen Situation provozierte, hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Leib, Leben und materielle Güter bestanden“, betont Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. „Die Küstenschutzanlagen haben allesamt den Wellen…
(BUP) Der Energieexperte des Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV, Johann-Georg Jaeger, begrüßt eine Debatte um Alternativen zum langsamen Ausbau des Stromnetzes und der Stromspeicher. Jaeger hält den Vorschlag der Gasbranche, mit dem "Power-to-Gas"-Verfahren Strom im Gasnetz zu speichern und in den Süden zu transportieren, auf absehbare Zeit jedoch nicht für zielführend. Das "Power-to-Heat"-Verfahren, mit dem Wärme aus Strom erzeugt wird, biete aktuell eine wesentlich effektivere und flexiblere Möglichkeit, um zeitweiligen „Überschussstrom“ lokal sinnvoll als Zusatzheizung zu nutzen.Dazu erklärt Jaeger: "Ich begrüße den Vorstoß der Gasbranche, denn er spricht ein großes Problem, die Speicherfrage, an. Wohin mit dem Strom, wenn…
(BUP) Die Bio-Brotbox-Aktion wächst: 90 Schulen mit rund 5.750 Schülern haben sich in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern angemeldet. Bei ihrer Neuauflage im Jahr 2012 waren es 40 Schulen mit etwa 2.250 Schülern. „Es freut mich sehr, dass die Bio-Brotbox zunehmend Schule macht und wir immer mehr Kinder mit unseren Botschaften rund um eine gesunde Ernährung erreichen“, freute sich Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V. In der Grundschule „Fritz Reuter“ in Ludwigslust gab er heute den Startschuss für die Aktion.Bei einem gemeinsamen Frühstück mit ca. 60 Erstklässlern wies der Minister daraufhin, wie wichtig ein gesundes Frühstück ist,…
(BUP) „Die diesjährige MeLa war sehr erfolgreich. Die Besucherzahlen mit 70.700 kleinen und großen Gästen belegen den hohen Stellenwert der Landwirtschaftsfachmesse im Nordosten des Landes“, freut sich Christin Weinhold, Geschäftsführerin des Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez. Das zeige das große Interesse der Fachleute und Verbraucher an Neuerungen und Wissenswertem in der Landwirtschafts- und Ernährungsbranche. Die Geschäftsführerin der MeLa dankte den 739 Ausstellern und 300 Tierzüchtern für ihr Engagement. Es sei wieder gemeinsam gelungen, die MeLa zum Besuchermagneten zu machen. „Leider wurde die Landestierschau von einem Reitunfall überschattet. Die junge Reiterin wurde zu weiteren Untersuchungen ins Klinikum eingeliefert“, sagte Christin Weinhold.Auch Landwirtschaftsminister…
(BUP) In M-V sind im vergangenen Jahr so viele gefährliche Stoffe bei Havarien in Gewässer gelangt wie seit sechs Jahren nicht mehr. Insgesamt handelt es sich um den zweithöchsten Wert seit dem Jahr 2000. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes für 2015 hervor, die im August veröffentlicht wurden. Eine nicht unwesentliche Rolle spielte dabei der sich heute zum ersten Mal jährende Ethanol-Unfall der Zuckerfabrik in Anklam. Dazu erklärt der Vorsitzende der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Jürgen Suhr: "Genau vor einem Jahr ereignete sich der folgenschwere Ethanol-Unfall der Zuckerfabrik in Anklam, in dessen Folge ein massenhaftes Fischsterben die schwere…
(BUP) Im Rahmen eines Pressetermins in den Wäldern nahe Wittenförden (Landkreis Ludwigslust-Parchim) informierte Umweltminister Dr. Till Backhaus heute über ein bislang einmaliges Verbundprojekt zur Rettung der Esche vor einem aggressiven Pilz (Hymenoscyphus pseudoalbidus), der ursprünglich in Japan beheimatet ist und nach Europa eingeschleppt wurde. Nahezu alle Eschenbestände im Land sind bereits vom so genannten Eschentriebsterben befallen, über die Hälfte der Bestockungen sogar abgestorben. Der Pilz beeinträchtigt die Wasserzufuhr in den Bäumen, lässt Blätter verwelken und Triebe absterben.In dem vorgestellten Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der Landesforst MV und des Instituts für Forstgenetik des Johann Heinrich von Thünen-Instituts nun bevorzugt in Mecklenburg-Vorpommern, aber…
(BUP) Angesichts der Absicht der Bundesumwelt- und Bauministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD), die Planung und den Bau von großen Ställen neu zu regeln, erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, dass sich die bisherigen Regelungen bewährt haben. „Schon heute können alle Betroffenen, auch Gemeinden, im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz Stellungnahmen abgeben. Umwelt-, Artenschutz- und Gesundheitsbelange werden im Genehmigungsverfahren berücksichtigt. Derzeit sind Tierhaltungsanlagen, ähnlich wie Windkraftanlagen, gemäß § 35 Baugesetzbuch privilegiert. Das heißt, dass wenn keine anderen Belange der Errichtung von Anlagen entgegenstehen, diese errichtet werden dürfen“, erklärte Schlupp.„Wenn nun die Bauministerin des Bundes die Auffassung vertritt, dass…
(BUP) Am 27. und 28. August 2016 trafen Vertreter von Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland im mecklenburgischen Grabow zusammen. Angesichts eines im ganzen Land als Belastung von Natur, Landschaft und Lebensqualität erlebten, dabei technisch und ökonomisch fragwürdigen Windkraftausbaus berieten Mitglieder der Bundesinitiative Vernunftkraft über Wege zu einer vernünftigeren Energiepolitik. Mit der als „Energiewende“ wird beabsichtigt, die Energieversorgung Deutschlands auf „erneuerbare“ Quellen auszurichten. Windkraft und Photovoltaik werden erheblich gefördert und ausgebaut. Wer die Ergebnisse dieser Politik an den energie-wirtschaftlichen Zielen Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglich-keit misst, erkennt allerdings in allen drei Kategorien Verschlechterungen: Die Stromkosten für Bürger und Unternehmen steigen stetig. Um die…
(BUP) Anlässlich der aktuell in und um Rostock auftretenden Geruchsbelästigungen, die auf die Ausbringung von Dünge- bzw. Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft zurückzuführen sind, fordert der Vorsitzende der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Jürgen Suhr, eine stärkere Kontrolle der Feldarbeiten mit Hilfe von mehr Personal. "In der Hauptsaison der Landwirtschaft bekommen wir aus dem ganzen Land Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die wissen wollen, wie sie sich gegen die Auswirkungen von Agrochemikalien sowie überstarken und nicht sachgerechten Düngemitteleinsatz zur Wehr setzen können. Dabei geht es nicht um den üblichen Geruch nach Landwirtschaft, wie er zum ländlichen Raum gehört. Es geht vielmehr um Fälle, wo…
(BUP) Zu der durch Medienberichte vermeldeten Ausbringung von Pestiziden in einem Kiefernforst bei Rothemühl (Landkreis Vorpommern-Greifswald) äußert sich der Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Jürgen Suhr: "Dass es nahezu eine Woche und mehr dauert, bis die Forstbehörden auf Bürgeranfragen zum Chemikalieneinsatz in einem Wald bei Rothemühl vollständig antworten, ist nicht hinnehmbar. Es ist Aufgabe der Behörden hier für schnelle Aufklärung zu sorgen. Schließlich halten sich jetzt im Sommer viele Urlauber und Erholungssuchende in den schönen Wäldern um Rothemühl herum auf.Naturnahe Waldwirtschaft sollte zudem den Einsatz von Chemikalien im Wald ausschließen. Wir treten seit langem für einen…