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(BUP) „Kinder sind die Klimaschützer der Zukunft“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken zum Abschluss des Projekts Kinderklimaschutzkonferenz Rheinland-Pfalz. Daher sei es wichtig, gerade bei Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen zu schaffen. „Das Projekt Kinderklimaschutzkonferenz Rheinland-Pfalz brachte Schülerinnen und Schülern schon in jungen Jahren diese Themen auf anschauliche Weise näher. Denn gerade Kinder in der Grundschule sind begeisterungsfähig und hoch motiviert, mehr über Klimaschutz und Klimaanpassung zu erfahren“, so Höfken. Insgesamt hat das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) 108 Projekttage mit Schülerinnen und Schülern der vierten Klassenstufe in Rheinland-Pfalz umgesetzt und im Mainzer…
(BUP) „Blühstreifen bieten Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Insekten, Vögel oder kleine Säugetiere und sichern somit unsere Artenvielfalt im Land“, sagte Staatssekretär Thomas Griese heute. Anlass war die Aussaat des ersten Blühstreifens des Programmteils „Rheinland-Pfalz blüht“ der „Aktion Grün“ beim Öko-Weinbaubetrieb Arndt Werner in Ingelheim. „Der Handlungsbedarf steigt, die biologische Vielfalt zu erhalten und unsere Lebensgrundlage zu sichern“, so Griese. Umweltbelastungen, etwa durch Pestizide, dicht besiedelte Regionen und die Zerschneidung von Lebensräumen setzen zahlreiche heimische Tier- und Pflanzenarten unter Druck: „Die Hälfte der Brutvogelarten im Land sowie 65 Prozent der Schmetterlinge sind gefährdet. Außerdem ist der Honigbienenbestand in Deutschland deutlich zurückgegangen“,…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken hat am Wochenende junge Leute zu einem grenzüberschreitenden Jugendcamp an den ehemaligen Westwall eingeladen. Unter dem Motto „Naturschutz gegen Rechtsextremismus – Neues Denken am Westwall“, trafen sich 30 Teilnehmende im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) aus ganz Deutschland und aus Frankreich in Trier, um zu diskutieren und Positionen gegen Rechtsextremismus zu erarbeiten. „Outfit, Musik und Symbole rechtsextremer Akteure zeigen nicht zufällig einen Bezug zur Natur - sie suchen ihn und wollen davon profitieren. Wir wollen Jugendliche darin stärken, rechtsextreme Naturschutzargumente zu erkennen und sich wehren zu können“, erklärte die Ministerin. Am Mahnmal ehemaliger Westwall finde so grenzüberschreitende…
(BUP) Zur heutigen Vorstellung der "Aktion GRÜN" des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums erklärt die GRÜNE Landesvorsitzende Katharina Binz: "Umweltbelastungen, Klimawandel und schwindende Lebensräume bedrohen eine Vielzahl der heimischen Pflanzen,- und Tierarten. Wenn es darum geht, Mensch und Natur zu schützen und dafür Sorge zu tragen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch in einer lebenswerten Umwelt leben können, sind es wir GRÜNE, die dies in der Landesregierung verlässlich umsetzen. Die Aktion GRÜN trägt zum Schutz der Artenvielfalt bei. Mit dem neuen Landesprogramm schafft die Landesregierung ein Netzwerk und Aktionsbündnis für die biologische Vielfalt in Rheinland-Pfalz und setzen die Biodiversitätsstrategie des Landes konkret…
(BUP) „Mit der Aktion Grün schaffen wir ein Netzwerk und Aktionsbündnis für die biologische Vielfalt in Rheinland-Pfalz. Ziel ist, das Artensterben zu stoppen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz. Gemeinsam mit den Landesvorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Holger Schindler sowie des Naturschutzbundes NABU, Siegfried Schuch, stellte Höfken das neue Landesprogramm vor. „Die Aktion Grün setzt die Biodiversitätsstrategie des Landes um. Dazu sind unter der Dachmarke Aktion Grün bestehende und viele neue Naturschutzmaßnahmen des Landes gebündelt. Wir vernetzen zudem Naturschützer und -nutzer, Landwirte, Jäger, Städte, Gemeinden, Bürger und Verbände, die das…
(BUP) „Mit der Kernzonenerweiterung im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen sichern wir weitere wichtige Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten und vernetzen diese“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Vorstellung der geplanten Fläche in Johanniskreuz. 2013 hat das MAB-Komitee der UNESCO Rheinland-Pfalz aufgefordert, die Kernzone von 2,1 Prozent auf drei Prozent zu erweitern. Das Land hat auf Beteiligung gesetzt und noch vor dem rechtsförmlichen Verfahren allen Betroffenen vor Ort in einem einjährigen Moderationsprozess die Möglichkeit gegeben, ihre Vorschläge einzubringen. Mit Erfolg: „Im Dialog ist es dem Bezirksverband Pfalz und dem Umweltministerium gelungen, gemeinsam mit Umweltverbänden, dem Pfälzerwaldverein sowie Kommunen eine von allen…
(BUP) „Die schreckliche Atomkatastrophe in Fukushima hat gezeigt, dass nur das Risiko sicher ist. Diese hat großes Leid über Japan gebracht und sollte der ganzen Welt eine Mahnung zum Umdenken sein. Derzeit hören wir wöchentlich von Pannen in den Schrottmeilern Cattenom und Tihange. Jeder weitere Betrieb bringt die Bevölkerung ganz konkret in Gefahr. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für eine Abschaltung der grenznahen Schrottmeiler ein und werden den Druck auf die Bundesregierung in dieser Frage hoch halten. Die Alternativen für den Atomausstieg stehen bereit und in unserem Land ist der Umstieg bereits eingeleitet. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor…
(BUP) „Im Koalitionsvertrag haben wir versprochen, uns für die Stilllegung der grenznahen Risikoreaktoren in Frankreich und Belgien einzusetzen. So hat der Ministerrat in dieser Woche beschlossen, auch einer zweiten Klage der Städteregion Aachen gegen den Betrieb des Atomkraftwerks Tihange 2 beizutreten“, sagte Energieministerin Ulrike Höfken in Prüm. Anlässlich des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima diskutieren Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Region über die Gefahren des AKW Tihange und Alternativen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Eine aktuelle Studie des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien stellt dar, welche Gefahr bei einer Reaktorkatastrophe vom…
(BUP) Der Bezirksverband Pfalz als Träger des deutschen Teils des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen und der Parc Naturel Régional des Vosges du Nord (Sycoparc) starten heute eine engere Zusammenarbeit. „Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bezirksverband Pfalz und dem Sycoparc legt den Grundstein für einen Naturschutz ohne Grenzen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute im französischen Sturzelbronn bei der Unterzeichnung. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen die Partner die Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage stellen und ausweiten. „Die Kooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit in elf Arbeitsfeldern stärken. Zum Beispiel sollen der Schutz der Biodiversität, die Ausweitung des Klimaschutzes, die naturnahe Waldwirtschaft oder der ökologisch verträgliche Qualitätstourismus gefördert werden“,…
(BUP) „Mit unserem Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz bündeln wir Maßnahmen, die zur Energieeinsparung und Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien beitragen. Davon profitierten nicht nur Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die Verbraucher, Kommunen und Handwerksbetriebe. So werden Kosten gespart, es steigert die regionale Wertschöpfung und es macht uns unabhängiger von teuren fossilen Energien“, erklärte Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken heute zur Vorstellung des Landeskonzeptes. Der weitaus größte Teil der Wärme wird noch immer aus fossilen Energieträgern gewonnen und der Wärmemarkt hat einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO₂-Emissionen. „Das zeigt, ohne eine Wärmewende können wir unsere Klimaschutzziele nicht…
(BUP) Anlässlich der Debatte zu Zwischenfällen in französischen Atomkraftwerken erklärt Andreas Rahm, der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Es ist sehr beunruhigend, dass es in den vergangenen Monaten und Wochen zu vielen Zwischenfällen in den grenznahen französischen Atomkraftwerken gekommen ist: Vor zehn Tagen ist im Kraftwerk von Flamanville ein Brand ausgebrochen, in Cattenom hat es vorletzte Woche zwei Mal gebrannt, und im Atomkraftwerk in Fessenheim kam es Ende 2016 zu erheblichen Störfällen. Dies waren allesamt technische Pannen. Eine glückliche Fügung war lediglich, dass jeweils kein Strahlenrisiko bestanden hat. Es hat sich aber in aller Deutlichkeit gezeigt, dass es beim Betrieb…
(BUP) „Der Brand in einem Bürocontainerkomplex des französischen Atomkraftwerk Cattenom macht die mangelnde Sicherheitskultur und offensichtlich einen unzureichenden Brandschutz in Cattenom deutlich. Es kann nicht sein, dass auf dem Gelände eines Atomkraftwerkes die Brandvorsorge nicht greift“, erklärte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken heute und forderte erneut die Abschaltung des Pannenmeilers. Wie der Cattenom-Betreiber EDF dem Umweltministerium mitteilte, ist der Brand kurz nach 22 Uhr in einem Bürocontainerkomplex im nichtnuklearen Teil des Atomkraftwerkes aufgetreten. 1000 Quadratmeter des Betriebsgeländes waren betroffen. Dieser Großbrand im Atomkraftwerk zeige, wie berechtigt die Sorge der Menschen und der Nachbarländer sei, so die Ministerin. Seit Inbetriebnahme von…
(BUP) „Das Weinland Rheinland-Pfalz ist auch beim Öko-Weinbau die Nummer 1. Zwei Drittel der 8000 Hektar großen Öko-Rebfläche Deutschlands liegen in Rheinland-Pfalz. Ökowein ist zum Qualitätsmerkmal geworden und immer mehr führende Weingüter stellen aus qualitativen Gründen ihre Produktion um“, erklärte der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese auf der 17. Bioland-Weinbautagung in Klingenmünster. Das Thema der Tagung „Europäische Strategien gegen Peronospora“ greife eine zentrale aktuelle Herausforderung im Ökoweinbau auf. Der Falsche Mehltau „Peronospora“ bedrohe besonders die Ökowinzer, sagte der Staatssekretär und bekräftigt die Forderung der Landesregierung, das neben Kupfer einzig wirksame Pflanzenschutzmittel Kaliumphosphonat wieder für Ökoweinbau zulassen.Kaliumphosphonat wurde bis 2013 jahrelang problemlos…
(BUP) Wie kann Abwasserreinigung mit innovativen und energieeffizienten Verfahren erfolgen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt EmiSûre, das grenzübergreifend Strategien entwickeln will, um Mikroschadstoffeinträge in Gewässer im deutsch-luxemburgischen Grenzgebiet zu verringern. EmiSûre wird im Rahmen des EU-Kooperationsprogramms Interreg V A in der Großregion (Frankreich-Belgien-Deutschland-Luxemburg) als grenzüberschreitendes Gemeinschaftsvorhaben zwischen Rheinland-Pfalz und Luxemburg durchgeführt. Weitere Partner sind neben den Universitäten in Kaiserslautern und Luxemburg die Luxemburger Abwassersyndikate SIDEN und SIDEST und der saarländische Entsorgerverband EVS. Zudem wird das Projekt durch den Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) unterstützt.„In unseren Gewässern werden zunehmend Rückstände…
(BUP) „Wir müssen dringend den schlafenden Riesen – die Wärmewende – wecken. Denn im Gebäudebereich bestehen große CO2-Einsparpotenziale: Alleine für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser wird in Deutschland nahezu ein Drittel der gesamten Energie verbraucht. Der energieeffiziente und ressourcenschonende Neubau sowie die Sanierung sind zentrale Bausteine zur Umsetzung der Energiewende“, sagte Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese bei der Eröffnung der Alt- und Neubautage Mittelrhein in Koblenz.„Wer baut oder saniert kann durch effiziente Maßnahmen Energie sparen und damit Kosten senken sowie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Griese. Ein hoher Energieeffizienzstandard beim Bau oder der Sanierung von Gebäuden sorgt für…