Biologische Vielfalt und Artenreichtum schützen - Biodiversitätsschulen und Bürgerobstgärten sollen Wert verdeutlichen

Biologische Vielfalt und Artenreichtum schützen - Biodiversitätsschulen und Bürgerobstgärten sollen Wert verdeutlichen Roland Theis - cdu-saar.de - Jennifer Weyland
(BUP) „Die Vielfalt der Arten in Flora und Fauna zu erhalten und zu schützen ist für uns als CDU Saar eine zentrale Aufgabe für eine gute und lebenswerte Zukunft in unserer Heimat. Wenn Land und Kommunen ihren Handlungsspielraum noch mehr nutzen, können wir gemeinsam mit den Bürgern viel für biologische Vielfalt, die auch für uns Menschen lebenswichtig ist, bewegen“, so Roland Theis. Wir haben zusammen mit Experten und Praktikern konkrete Vorschläge erarbeitet, die wir nun – in persönlichen Gesprächen wie über soziale Netzwerke - mit den Bürgern diskutieren werden“, so der Generalsekretär der CDU Saar und Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im saarländischen Landtag.
 
„In der Gestaltung der öffentlichen Grünflächen – sei es in der Straßenbauverwaltung, in Kommunen, Krankenhäusern oder Hochschulen – kann noch mehr getan werden, um Lebensräume beispielsweise für Insekten zu schaffen oder heimische Pflanzenarten zu fördern. Hecken im Straßenraum könnten einerseits  als Lebensraum für zahlreiche Tierarten fungieren und andererseits eine Nahrungsgrundlage für Vögel bilden. Öffentliche Grünanlagen oder Parks können als Bürgerobstgärten kultiviert werden. Damit bewahren wir als Land und Kommunen Hand in Hand mit engagierten Bürgern den Reichtum der Arten und die biologische Vielfalt im Saarland“, erklärt Theis.
 
Darüber hinaus wollen wir eine noch stärkere Verankerung der ökologischen Bildung in Schulen. Theis: „Zusammen mit Akteuren wie Bauernverband, Nabu, BUND, der Vereinigung der Jäger, dem Fischereiverband und dem Landesverband der Imker soll das Land ein Label für Schulen entwickeln, die sich besonders für die Erhaltung der Artenvielfalt einsetzen. Wenn eine Schule zum Beispiel eine Imker-AG anbietet, regionales Essen fördert, Exkursionen in die Natur statt in den Freizeitpark durchführt und mit Praktikern aus dem Naturschutz Unterricht gestaltet, dann sollte sie nach Außen auch als ‚Biodiversitätsschule’ deutlich erkennbar sein. Das stärkt die Anerkennung des Wirkens vieler Lehrer, die bereits heute dafür engagiert sind und ermöglicht Eltern wie Schülern diesen besonderen Schwerpunkt der Schule bei der Schulwahl zu erkennen.
 
Nicht zuletzt durch bewusst regionale Ernährung kann jeder etwas für Artenvielfalt und für den Umweltschutz tun. Land und Kommunen sollten daher mit ihren Kantinen Vorreiter sein. Es gibt noch viel zu tun", so Theis abschließend.
 
Quelle: cdu-saar.de