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(BUP) Kasek: "Wenn wir den Naturschutz nicht stärken, dann werden bald viele Arten in Sachsen ausgestorben sein!". Der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen unterstützt die Petition der Umweltverbände zur Stärkung des Naturschutzes in Sachsen und fordert entschlossene Maßnahmen zur Stärkung der Naturschutzarbeit im Freistaat."Der Naturschutz in Sachsen ist stark gefährdet. Mehr als ein Drittel der in Sachsen einheimischen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten sind als "gefährdet", "stark gefährdet" oder als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Die Bemühungen für den Schutz der vielfältigen sächsischen Natur müssen deutlich intensiviert werden. Bei einem schlichten "Weiter so" der bisherigen Naturschutzpolitik wird das Ziel, den Verlust…
(BUP) Umweltminister Thomas Schmidt hat heute (4. Februar 2016) im Landtag klargestellt, dass der Naturschutz im Freistaat Sachsen einen unverändert hohen Stellenwert hat. „Die Grünen wollen mit ihrem verengten Fokus auf die Vergabe von Fördermitteln an Naturschutzverbände den Eindruck erwecken, dass es um den Naturschutz in Sachsen besonders schlecht bestellt ist“, sagte der Minister. „Das Gegenteil ist der Fall. Wir messen dem Naturschutz eine sehr hohe Bedeutung bei, daran hat sich in den vergangenen Jahren nichts geändert. Die finanzielle Unterstützung ist heute sogar so hoch, wie nie zuvor. In der aktuellen Förderperiode bis 2020 stellen wir 200 Millionen Euro bereit.“Schmidt…
(BUP) Die Landesregierung hat wieder einen eigenständigen Tierschutzbericht vorgelegt. In den vergangenen Jahren war der Tierschutz Teil des Agrarberichtes. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte am Montag in Magdeburg, der Bericht trage der gewachsenen Rolle des Tierschutzes in der Gesellschaft Rechnung.Aeikens: „Wir möchten mit diesem Bericht auch zeigen, dass der Einsatz für Tierschutz und Tierwohl kein Feld für Sonntagsreden ist, sondern sich zusammensetzt aus dem aktiven Um- und Durchsetzen geltender Bestimmungen und der aufopferungsvollen Arbeit vieler ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger.“ Aeikens: „Und wenn sich zeigt, dass die gesetzlichen Vorgaben unklar sind oder Lücken aufweisen, möchten wir, dass…
(BUP) Günther: Fördermittelproblematik sofort lösen - Von über 300 Projektanträgen bisher nur sechs bewilligt. Der Naturschutzarbeit in Sachsen droht nach Einschätzung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag das Aus. Darum diskutiert der Sächsische Landtag in einer Aktuelle Debatte am Donnerstagvormittag auf Antrag der GRÜNEN-Fraktion das Problem."Der Beginn der neuen EU-Förderperiode 2015 erwies sich für den sächsischen Naturschutz als verhängnisvoller Fehlstart. Die neuen, praxisfernen Förderrichtlinien des sächsischen Umweltministeriums (SMUL) machen die Biotoppflege von Lebensräumen gefährdeter Pflanzen- und Tierarten vielerorts unmöglich", kritisiert Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag. "Von über 300 seit März 2015…
(BUP) Kasek: "Die Landwirtschaft steht am Scheideweg - bis 2030 braucht Sachsen 20 Prozent Öko-Landbau!". Der Landesvorstand von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen hat einen Beschluss zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft im Freistaat verabschiedet. Gleichzeitig ruft der Landesverband zur Teilnahme an der Großdemonstration am 16.01.2016 in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt" auf und macht sich für eine Agrarwende stark.Der Landesvorsitzende Jürgen Kasek übt an der bisherigen Agrar- und Umweltpolitik Sachsens scharfe Kritik: "Die Landwirtschaft steht am Scheideweg. Viele große Betriebe in Sachsen bedrohen mit ihren industriellen Methoden die Umwelt, das Klima und die Artenvielfalt. Dazu kommt, dass…
(BUP) In diesen Tagen wird in den meisten sächsischen Haushalten „abgeputzt“ Die ausgedienten Weihnachtsbäume werden nicht selten kurzer Hand im Wald entsorgt oder im eigenen Garten verbrannt. Das ist verboten, warnte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie heute in Dresden.Stattdessen könnten die Bäume bei Weihnachtsbaumsammlungen, Wertstoffhöfen oder Annahmestellen für Grünabfall abgegeben werden. In der Regel könne der Baum auch in kleineren Stücken in der Biotonne entsorgt oder im Ganzen neben die Mülltonnen gestellt werden. Da die Bäume anschließend zerkleinert und kompostiert werden, ist es wichtig, dass sie vollständig abgeschmückt sind. Alternativ ist auch die Kompostierung auf dem eigenen…
(BUP) Lippold: Ist die MIBRAG/EPH ein geeigneter, verantwortungsvoller Betreiber von Tagebauen im Sinne des Bundesberggesetzes? Allein das Kraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig hat im Jahr 2010 rund 1,2 Tonnen des hoch toxischen Schwermetalls in die Atmosphäre geblasen. Auch wenn seitdem die Emissionen durch technische Maßnahmen zurückgegangen sind, liegen sie auch heute noch weit oberhalb des technisch machbaren, das etwa durch die US-Grenzwerte aufgezeigt wird.Auch andere von der MIBRAG mit Braunkohle belieferte Kraftwerke haben besonders hohe spezifische Quecksilberemissionen. Das ist nicht verwunderlich, hat doch die Kohle aus dem mitteldeutschen MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain bei Leipzig einen acht bis zehnfachen Gehalt an Quecksilber…
(BUP) Sachsen ist beim Hochwasserschutz auch in diesem Jahr einen deutlichen Schritt vorangekommen. Fast 150 Millionen Euro wurden in Maßnahmen des Hochwasserschutzes sowie in die Schadensbeseitigung investiert. Fertig gestellt wurden unter anderem die mehr als sieben Kilometer lange Hochwasserschutzlinie in Flöha (Landkreis Mittelsachsen) für rund 21 Millionen Euro, das 3,8 Millionen Euro teure Hochwasserrückhaltebecken Oberlungwitz, das bei Hochwasser künftig Schutz vor allem für die Orte Oberlungwitz, Bernsdorf und St. Egidien (Landkreis Zwickau) bietet sowie mehrere Hochwasserschutzprojekte in Ortsteilen von Zwickau für zusammen mehr als sieben Millionen Euro.„Auch wenn es in diesem Jahr mit der anhaltenden Trockenheit nicht danach aussah: Hochwasser…
(BUP) Volkmar Zschocke: Wer ein Haustier möchte, sollte sich vorher ausführlich mit Haltung und Kosten beschäftigt haben. Alle Jahre wieder werden tausende Tiere nach dem Weihnachtsfest in den ohnehin überfüllten Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt. Viele von ihnen wurden gerade erst verschenkt. Doch wenn die Kinder das Interesses am neuen Mitbewohner verlieren, wenn das Tier streng zu riechen beginnt oder in die Stube pinkelt, dann soll es oft so schnell wie möglich wieder verschwinden.Oft werden Tierhalter von den hohen Kosten überrascht, weil sie sich zuvor nicht ausführlich mit der der Tierhaltung beschäftigt haben. Neben Nahrung und routinemäßigen Tierarztbesuchen aufgrund von…
(BUP) Jedes Jahr zu Weihnachten versinken ganze Wohnzimmer in Bergen von Geschenkpapier. Um die Mülltonnen nicht überquellen zu lassen und das Weihnachtsfest umweltfreundlicher zu gestalten, gibt das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Hinweise, wie übermäßige Abfälle aus Geschenkverpackungen vermieden werden können.Alternativ ließen sich alte Kalenderblätter, Landkarten, angemalte Schuhkartons oder auch Zeitungen und Zeitschriften zum Verpacken verwenden. Zum Zubinden eigneten sich Stoff- oder Bastbänder, zum Schmücken Nüsse, Zimtstangen und Plätzchen oder Sterne aus Stroh. Beim Neukauf von Verpackungspapier kann nach recyceltem Geschenkpapier mit dem Blauen Engel oder klassisch braunem Packpapier Ausschau gehalten werden. Beschichtetes Papier wird aus ökologischer Sicht…
(BUP) „Die Ergebnisse des Gipfels in Paris sind ein Meilenstein für den Kampf gegen den Klimawandel. Die Botschaft von Paris ist klar: Die Industrieländer müssen mit gutem Beispiel vorangehen und noch stärker als bisher aktiven Klimaschutz betreiben“, erklärte Jörg Vieweg am Montag. „Unbestritten ist mittlerweile, dass ein es ein ‚Weiter so‘ bei der Nutzung fossiler Energieträger nicht geben darf. Sonst zerstören wir unsere eigenen Lebensgrundlagen und die unserer Kinder.“ „Wenn selbst die Bundeskanzlerin die Ergebnisse von Paris begrüßt, dann muss auch die Sächsische Staatsregierung ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen - Sachsen muss endlich umdenken. Aus dem Energie- und…
(BUP) Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt hat die Ergebnisse der UN-Weltklimakonferenz begrüßt. "Der Vertrag von Paris ist ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt für die Zunkunft", so der Minister. "Nun haben wir die Grundlage für einen erfolgreichen Kampf gegen die Erderwärmung. Ich bin froh, dass sich alle Staaten gemeinsam zu ihrer Verantwortung für das Weltklima bekannt haben". Klimaschutz sei nur international möglich, nicht in nationalen Alleingängen. Darauf habe Sachsen immer hingewiesen."Dass Ziel, die Temperaturerhöhung auf unter zwei Grad zu begrenzen, ist nun fest vereinbart. Besonders wichtig finde ich, dass nun auch die ärmeren Staaten finanzielle Hilfen erhalten, mit denen sie…
(BUP) Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat in dieser Woche am Nordufer der Talsperre Bautzen mit Baumfällungen begonnen. Damit wird die Struktur des Waldes am Ufer der Talsperre verbessert. Die Fällungen sind Teil eines Maßnahmenplans der Landestalsperrenverwaltung zum naturnahen Waldumbau. Die Arbeiten sollen im März 2016 abgeschlossen sein und kosten rund 27.000 Euro.Dabei wird auch ein angrenzendes Biotop (ehemalige Sandgrube) durch gezielte Maßnahmen ökologisch aufgewertet. So werden beispielsweise standortfremde Arten entnommen und mit dem anfallenden Gehölzschnitt eine Totholzhecke (Benjeshecke) angelegt.Um eine Totholzhecke aufzubauen, werden Äste und Zweige locker abgelagert. Einheimische Pflanzen, die sich durch Samenflug ansiedeln, können sich im Schutz…
(BUP) Zum Internationalen Tag der Menschenrechte sprechen sich die sächsischen GRÜNEN für einen verstärkten Schutz der Menschenrechte aus. Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet. Alle Menschen sollten von Geburt an über die gleichen unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten verfügen."Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels muss klar sein, dass die klimatischen Veränderungen die fundamentalen Menschenrechte auf Leben, auf Nahrung, Wasser und Wohnen gefährden. Angesichts von 60 Millionen Menschen, die derzeit weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und vor den Auswirkungen des Klimawandels sind, muss klar werden, dass zwischen Klimawandel und Menschenrechten ein Zusammenhang besteht,"…
(BUP) Dr. Sven Irrgang übernimmt zum 1. Januar 2016 die Leitung des Forstbezirkes Bärenfels (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge). Der 53-jährige Diplomingenieur für Forstwirtschaft war nach seinem Forschungsstudium und seiner Promotion im Fachbereich Waldbau in Tharandt in verschiedenen Führungspositionen der Sächsischen Landesforstverwaltung und des Staatsbetriebes Sachsenforst tätig. Neben langjährigen Tätigkeiten an der damaligen Sächsischen Landesanstalt für Forsten im Fachbereich „Waldbau“, leitete er in den Jahren 2004/2005 das nordsächsische Forstamt Doberschütz. Seit 2006 leitete er die Abteilung Staatsforstbetrieb im Forstbezirk Bärenfels. Die kommissarische Leitung dieses Forstbezirkes hatte er seit Mai dieses Jahres inne. Der gebürtige Brandenburger ist verheiratet, hat einen Sohn und wohnt…