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CDU-Energieexperte fordert eine Bayrisch-Sächsische Energiekommission 2022

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(BUP) Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Georg-Ludwig von Breitenbuch sieht in einer engen Partnerschaft Sachsens mit Bayern die Möglichkeit, ähnlich wie bei der Elektromobilität, durch Zusammenarbeit voranzukommen:
 
„Bayern wird bis zum Jahr 2022 seine Kernkraftwerke abschalten müssen. Bisher liefern diese fast 50 Prozent des bayrischen Stroms. Damit stellt sich dort schnell die Frage nach der Alternative, gerade in der kontinuierlichen Deckung der Grundlast. Da die Diskussion um die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gezeigt hat, wie schwierig der Interessenausgleich unter den deutschen Bundesländern ist, sollten Sachsen und Bayern zusammengehen, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Dabei sollten sowohl die Hochschulen unserer Freistaaten mit ihrer wissenschaftlichen als auch die Wirtschaftsunternehmen mit ihrer ökonomischen Kompetenz eingebunden werden.
 
Eine Bayrisch-Sächsische Energiekommission 2022 unter Führung der beiden Ministerpräsidenten Horst Seehofer und Stanislaw Tillich sollte schon im Herbst damit beginnen, die derzeitige Situation und künftige Alternativen zu analysieren und offen zu kommunizieren.
 
So kann es uns gelingen, föderale Strukturen zu nutzen und im Bund unsere Interessen besser vertreten zu können. Während der Bund im Herbst vor allem über Kapazitätsmärkte diskutieren wird, sollten wir gemeinsam mit Bayern einen ganzheitlichen Ansatz suchen. Die Zeit drängt: Der Freistaat Bayern ist wie der Freistaat Sachsen ein hochindustrialisiertes Land und benötigt wie wir sichere und preiswerte Energie.“
 
Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
Pascal Ziehm │ Stellvertretender Pressesprecher
Telefon: 0351 493-5611
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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