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Luftreinhaltung - GRÜNE: Freistaat darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen / Zschocke: Bei der Feinstaubminderung in den Städten hat der Umweltminister versagt

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(BUP) "Umweltminister Frank Kupfer macht Umweltpolitik von gestern", kritisiert Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen, den sächsischen Umweltminister angesichts dessen Vergleiche mit der Luftbelastung von 1989.
"Heute bedrohen nicht wie vor 25 Jahren zuallererst Schwefeldioxid, sondern Feinstäube und Stickoxide die Gesundheit der Menschen. Der Straßenverkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr, ist heute der Hauptverursacher dieser Luftbelastung."
"Anstatt auf Landesebene die Umsetzung der EU-Feinstaubrichtlinie wegen der enormen gesundheitlichen Risiken konse¬quent zu verfolgen, schiebt Kupfer den schwarzen Peter den Kommunen zu. Die Verminderung des Schwerlastverkehrs auf der Straße muss auf die Tagesordnung der Landespolitik. Aktions- und Luftreinhaltepläne müssen vom Freistaat fachlich beglei¬tet und finanziell gefördert werden. Der Freistaat darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen."

"Auf der ganzen Linie versagt hat der Umweltminister bei der Feinstaubminderung. Denn Bäume und Hecken, insbesondere große Altbäume, reinigen die Atemluft. CDU und FDP haben den Baumschutz in den Kommunen geopfert. Wir wollen die kommunale Selbstverwaltung beim Baumschutz wieder herstel¬len, damit mehr Grün in der Stadt unsere Gesundheit schützen kann", so Zschocke.

Till Käbsch, Landesgeschäftsführer
Tel.  0351 4901521
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