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Fakten statt Unterstellungen bei Antibiotikaeinsatz in Tierhaltung / JU fordert fairen und ehrlichen Umgang mit Landwirten

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Fakten statt Unterstellungen bei Antibiotikaeinsatz in Tierhaltung / JU fordert fairen und ehrlichen Umgang mit Landwirten Femke Langbehn - jush.de
(BUP) In den letzten Tagen tauchten immer wieder Berichte in den Medien auf, wonach in der Landwirtschaft verstärkt prophylaktisch Antibiotika eingesetzt würden. In den meisten dieser Artikel wird analog über die Zunahme von Reserveantibiotika in der Tierhaltung berichtet. Beim Verbraucher entsteht ein Zerrbild in der Wahrnehmung, das es zu korrigieren gilt.
 
Fakt ist, dass der Einsatz von Antibiotika insgesamt rückläufig ist. Ähnlich wie beispielsweise in der Humanmedizin nimmt jedoch die Anzahl an multiresistenten Keimen stets zu, sodass der Verbrauch an Reserveantibiotika prozentual steigt. Infizierten Tieren teure Reserveantibiotika vorzuenthalten, wie es der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag fordert, würde eine Ausbreitung der Keime bedeuten. Ein entsprechender Zustand ist nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar und bedeutete für den Landwirt eine existenzbedrohende Situation. Ein präventiver Einsatz dieser Mittel ist dagegen ineffektiv und sehr kostenintensiv.
 
Studien des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern haben ergeben, dass praktisch keine Antibiotikarückstände in landwirtschaftlichen Erzeugnissen enthalten sind. „Unsere landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind qualitativ hochwertig und sicher. Die Bauern ins unserem Land verdienen einen fairen und ehrlichen Umgang mit dem Thema multiresistenter Keime und Antibiotikaeinsatz“, so die agrarpolitische Sprecherin der Jungen Union Schleswig-Holstein, Femke Langbehn.
 
Quelle: jush.de

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