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Vattenfall muss jetzt liefern / Zum Fund weiterer rostiger Atommüllfässer in den Kavernen des AKW Brunsbüttel erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer

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(BUP) Vattenfall muss jetzt alle nötigen Ressourcen aufwenden, um ein neues Verfahren zu entwickeln, dass eine zügige und vor allem sichere Bergung des Atomabfalls gewährleistet.

Die „Atomleichen“ im Keller des AKW Brunsbüttel sind das Vermächtnis einer größenwahnsinnigen Energiepolitik, die meint, die Natur ließe sich zum Untertan machen. Eine Politik, die Konzerne vergoldet auf Kosten der Menschen. Der SSW, und später auch Die Grünen, haben bereits eindringlich vor dieser zerstörerischen Technologie gewarnt, als Christdemokraten und Liberale noch den „Atomgott“ als Heilsbringer der Menschheit durch das Land trugen. Es bedurfte ganzer zwei Reaktorkatastrophen auf der Welt, bis bei schwarz-gelb endlich ein Umdenken stattfand.

Vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, dass ausgerechnet der FDP-Kollege Kumbartzky jetzt der Versuchung erliegt, Energiewendeminister Robert Habeck die Verantwortung für rostige Atomfässer in die Schuhe zu schieben und Maßnahmen zu fordern. Bemerkenswert auch deshalb, weil sich vor allem die FDP doch längst für die nächste unkontrollierbare Technologie stark macht. So haben insbesondere die Bundes-Liberalen bis zuletzt vehement gegen schärfere Gesetze zum Fracking gekämpft.

Auch die rot-grün-blaue Koalition kann vier Jahrzehnte skrupelloser Energiepolitik nicht mit einem Handstreich vom Tisch wischen. Das Erbe des Atomzeitalters wird die Menschheit noch über Jahrhunderte beschäftigen. Der SSW wird sich jedoch dafür einsetzen, dass die Betreiber ihrer Verantwortung gerecht werden, um die Sicherheit von Mensch und Umwelt zu gewährleisten. Wir werden weiterhin für eine saubere, bezahlbare und nachhaltige Energiegewinnung kämpfen und uns gegen jeden Versuch stemmen, unser Land mit weiteren unkontrollierbaren Technologien wie Fracking und CCS zu überziehen.

Südschleswigscher Wählerverband
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