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Keine Versiegelung des Naturmonuments Thüringer Wald

Keine Versiegelung des Naturmonuments Thüringer Wald Knut Korschewsky - DIE LINKE im Thüringer Landtag
(BUP) Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, weist die Forderungen der CDU-Landtagsfraktion nach einer verstärkten Asphaltierung im Thüringer Wald entschieden zurück: „Wer den Thüringer Wald mit Teerpisten verschandeln will, hat kein Verständnis von Naturerleben und Ganzjahrestourismus. Eine Vielzahl von Untersuchungen belegt, dass gerade die möglichst unverfälschte Natur, erlebbar nur durch nachhaltigen und sanften Tourismus, die Menschen aus den städtischen Zentren lockt. Es wäre ein klarer Irrweg, für vermeintliche Vorteile in einer Jahreszeit die Bedingungen für attraktive Ganzjahresangebote zu opfern.“

Korschewsky verweist in diesem Zusammenhang auf die großen Fortschritte im Thüringen-Tourismus und speziell auch bei der Vermarktung des Thüringer Waldes unter Rot-Rot-Grün: „Unsere Koalition hat den Thüringer Wald in seiner Gesamtheit und Vielfältigkeit zur Chefsache erklärt. Das Konzept ‚Zukunft Thüringer Wald‘, unser Masterplan Wanderwegenetz, die Qualitätsoffensive für das Gastgewerbe und natürlich auch die Landestourismuskonzeption 2025 sind bereits angelaufen oder werden noch dieses Jahr fertiggestellt. Vor diesem Hintergrund erscheint der Antrag der CDU als ein verzweifeltes Rufen im Walde. Dabei bleibt der Vorstoß unausgegoren, weil Flächenversiegelung gerade mit Blick auf unser wichtigstes Aktiv-Moment im Thüringer Wald, das Wandern, äußerst kontraproduktiv wäre. Ein sehr fragwürdiges Signal kurz vor dem Deutschen Wandertag in Eisenach“, findet der Tourismuspolitiker.

„Schneekanonen ersetzen nicht den notwendigen qualitativen Sprung im Tourismus. Die Zukunft des Thüringer Waldes kann nur in einer erfolgreichen Ganzjahresvermarktung liegen“, erklärt Knut Korschewsky abschließend.

Quelle: die-linke-thl.de